2. Bundesliga 2018/19, 32. Spieltag
18:45 - 15. Spielminute

Gelbe Karte
Miyaichi
St. Pauli

18:52 - 23. Spielminute

Tor 1:0
Ebert
Handelfmeter,
Rechtsschuss
Dresden

18:58 - 29. Spielminute

Spielerwechsel
Zehir
für Miyaichi
St. Pauli

19:43 - 55. Spielminute

Gelbe Karte
Burnic
Dresden

19:46 - 57. Spielminute

Tor 1:1
Diamantakos
Rechtsschuss
Vorbereitung Zehir
St. Pauli

19:49 - 60. Spielminute

Gelbe Karte
Becker
St. Pauli

19:50 - 62. Spielminute

Gelbe Karte
Koné
Dresden

19:59 - 70. Spielminute

Spielerwechsel
Duljevic
für Ebert
Dresden

20:03 - 75. Spielminute

Tor 2:1
Burnic
Linksschuss
Vorbereitung Koné
Dresden

20:09 - 81. Spielminute

Spielerwechsel
Meier
für Allagui
St. Pauli

20:10 - 81. Spielminute

Spielerwechsel
Lankford
für Dudziak
St. Pauli

20:10 - 82. Spielminute

Gelbe Karte
Park
St. Pauli

20:11 - 83. Spielminute

Spielerwechsel
Möschl
für Wahlqvist
Dresden

20:15 - 87. Spielminute

Spielerwechsel
J. Müller
für Koné
Dresden

SGD

STP

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Dresden feiert dank Burnics Energieleistung

Patrick Ebert

Brachte sein Team auf die Siegerstraße: Patrick Ebert erzielte Dresdens 1:0 gegen St. Pauli vom Punkt. imago images

Dresdens Coach Cristian Fiel nahm gegenüber dem 0:1 in Ingolstadt vier personelle Wechsel vor: Für Schubert, der nicht im Kader stand, rückte Ersatzmann Wiegers zwischen die Pfosten. Zudem begannen Dumic, Koné und Ebert anstelle von Gonther (angebrochene Rippen), Duljevic und Möschl (beide auf der Bank).

St. Paulis Trainer Jos Luhukay veränderte seine Startelf nach dem 4:3 gegen Regensburg ebenfalls auf vier Positionen: Kalla, Buballa, Becker und Allagui ersetzten Knoll, Flum (beide angeschlagen), Buchtmann (Adduktorenzerrung) und Carstens (Bank).

Die Partie begann äußerst ausgeglichen und ohne nennenswerte Höhepunkte. Beiden Teams schien es anfänglich vorrangig um defensive Sicherheit zu gehen, erst in der 12. Minute gab Dresdens Berko den ersten Warnschuss ab. Als Atik kurz darauf nach einem intensiven Zweikampf an der Strafraumgrenze zu Boden ging und einen Elfmeterpfiff forderte, wurde es erstmals hitziger (14.).

Kallas Pech ist Eberts Glück

Schiedsrichter Robert Kempter bekam nun mehr zu tun: Erst sah Miyaichi nach einem harten Einsteigen die Gelbe Karte, dann zeigte der Unparteiische zum Leidwesen der Gäste auf den Elfmeterpunkt: Nach einem Volley von Ebert war der Ball von Kallas seitlichem Rücken an dessen vom Körper weggestreckten Arm gesprungen (21.). Kalla beschwerte sich vehement, zeigte Kempter sogar den vermeintlichen Ballabdruck an seinem Körper, doch es half nichts: Ebert schnappte sich die Kugel und verwandelte sicher ins rechte Eck (23.).

St. Pauli war gefordert, doch den Norddeutschen gingen in der Offensive Durchschlagskraft und Kreativität komplett ab, erst nach einem zu zentralen Hoogma-Freistoß musste Wiegers mal eingreifen (37.). Kurz vor der Pause wurde es dann noch zweimal brenzlig: Erst lenkte Himmelmann Nikolaous Versuch aus kurzer Distanz noch an den Querbalken (45.+1), dann entschärfte Wiegers den Fernschuss von Zehir (45.+2).

2. Bundesliga, 32. Spieltag

Auch zu Beginn des zweiten Durchgangs änderte sich nichts am Geschehen: Dresden verteidigte den Vorsprung konzentriert, St. Pauli lief an, ohne wirkliche Gefahr zu entfachen. Im Gegenteil: Den ersten ernstzunehmenden Angriff hatten die Gäste, doch Berko übersah Koné im Zentrum (51.). Die Luhukay-Elf wurde fortan zwingender: Dudziak prüfte Wiegers aus spitzem Winkel (53.), dann leitete Zehir Beckers Pass auf Diamantakos weiter. Der Grieche tauchte frei vor Wiegers auf, umkurvte den Schlussmann und schob zum Ausgleich ein (57.).

St. Pauli agierte deutlich verbessert und kam häufiger zwischen die Linien der Hausherren - auch weil die Norddeutschen nach der Pause höher standen und so mehr Zugriff hatten. Beinahe wäre sogar der Doppelschlag gelungen, doch Dudziaks Hereingabe fand keinen Abnehmer (57.).

Burnic tritt an

Dresden stellte sich besser auf die veränderte Spielweise der Gäste ein und ließ wieder weniger zu. Es wurde ruhiger in den Strafräumen - bis Burnic zum Dribbling ansetzte. Nach seinem Anspiel auf Koné bekam er den Ball 14 Meter vor dem Tor zurück, zog ab und erhöhte auf 2:1 (75.). Erneut waren die Norddeutschen gefordert, doch es kam nicht mehr viel nach vorne, auch die späte Einwechslung von Meier zeigte keine Wirkung mehr (81.). Wiegers musste nur noch einmal eingreifen und begrub Beckers Versuch aus der zweiten Reihe unter sich (90.+3).

Dresden gastiert am Sonntag (15.30 Uhr) in Kiel. Für St. Pauli geht es zeitgleich gegen Bochum weiter.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
Spielersteckbrief Burnic
5

Burnic Dzenis

Dynamo Dresden

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