Bundesliga 2017/18, 33. Spieltag
15:54 - 24. Spielminute

Tor 1:0
Lookman
Rechtsschuss
Vorbereitung Augustin
Leipzig

16:03 - 34. Spielminute

Tor 2:0
Werner
Rechtsschuss
Vorbereitung Augustin
Leipzig

16:34 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Wolfsburg)
Dimata
für Knoche
Wolfsburg

16:36 - 47. Spielminute

Tor 2:1
Didavi
Linksschuss
Vorbereitung R. Steffen
Wolfsburg

16:41 - 52. Spielminute

Tor 3:1
Lookman
Linksschuss
Vorbereitung Werner
Leipzig

16:52 - 63. Spielminute

Tor 4:1
Augustin
Rechtsschuss
Vorbereitung Demme
Leipzig

16:54 - 66. Spielminute

Gelbe Karte
Didavi
Wolfsburg

16:55 - 67. Spielminute

Spielerwechsel (Leipzig)
Poulsen
für Augustin
Leipzig

16:57 - 68. Spielminute

Spielerwechsel (Wolfsburg)
Rexhbecaj
für Didavi
Wolfsburg

16:57 - 69. Spielminute

Spielerwechsel (Leipzig)
Laimer
für Bernardo
Leipzig

17:06 - 78. Spielminute

Spielerwechsel (Wolfsburg)
Malli
für Brekalo
Wolfsburg

17:17 - 89. Spielminute

Spielerwechsel (Leipzig)
Schmitz
für D. Kaiser
Leipzig

RBL

WOB

RB bleibt auf Europa-Kurs, VfL hat ein Finale

Lookman nimmt Wolfsburg zweimal aus dem Spiel

Ademola Lookman

Ademola Lookman trifft zum 1:0 für die Leipziger. Picture Alliance

Leipzigs Trainer Ralph Hasenhüttl nahm nach der 0:3-Schlappe von Mainz vier Veränderungen vor: Neben den gesperrten Orban (Gelb) und Keita (Gelb-Rot) saßen Ilsanker und Poulsen nur auf der Bank. Neu ins Spiel kamen dafür Bernado, Kaiser (letztes Heimspiel für RB), Konaté sowie Augustin.

Bei den Gästen aus Wolfsburg wechselte Coach Bruno Labbadia im Vergleich zum 1:3 gegen den HSV dreimal personell durch: Didavi, Brekalo und Bruma (zuletzt mit Knieproblemen) ersetzten Verhaegh (5. Gelbe), Tisserand (Sehnenriss) und Blaszczykowski (Bank).

Guter Wölfe-Start

Im neuen System mit Dreier- bzw. Fünferkette suchte der VfL gleich in der Anfangsphase sein Heil in der Offensive. Die Labbadia-Elf übernahm zumeist die Initiative und kam durch Origi (2.), Brekalo (9.) und abermals Origi (12.) zu ersten Abschlüssen. Bei den Leipzigern waren in der Defensive die Abstände noch deutlich zu groß. Im Angriff zeigten die Hasenhüttl-Schützlinge dann aber, dass sie durchaus gut kombinieren können: Lookmans Abschluss wurde im letzten Moment noch von Knoche geblockt (15.).

Leipzig wurde stärker und bei den Wölfen riss nach einer eigentlich vielversprechenden Anfangsphase komplett der Faden. Just in dieser Phase gingen die Sachsen dann auch in Führung: Augustin wurde über den linken Flügel geschickt und flankte ins Zentrum. Dort verschätzte sich erst VfL-Verteidiger Knoche, sodass dahinter Lookman zum 1:0 abstaubte (24.).

Grün-weißer Fadenriss - Leipzig kontrolliert's

Während bei den Gästen kaum noch etwas im Vorwärtsspiel funktionierte, stellte Leipzig nach einer halben Stunde auf 2:0 - zumindest für einen kurzen Moment: Augustin traf zwar, stand aber bei Werners Zuspiel hauchzart im Abseits, sodass der Treffer nicht zählte (31.). Drei Minuten später lief es dann genau umgekehrt: Augustin bediente im Rückraum Werner, der aus zwölf Metern sicher in die Maschen traf. Somit ging es für den Vorjahres-Vize also doch mit einem Zwei-Tore-Polster in die Kabine.

Bundesliga, 33. Spieltag

Mit Angreifer Dimata, aber ohne Innenverteidiger Knoche kam Wolfsburg aus der Kabine. Labbadia hatte damit ein klares Zeichen gesetzt, welches aufgrund des Spielstandes aber auch nicht weiter verwunderte. Und tatsächlich verkürzte der VfL durch Didavi auf 1:2 (47.). Dazu hätte Dimata nur 180 Sekunden später sogar zum Ausgleich einnicken können, doch der Joker köpfte haarscharf am linken Pfosten vorbei.

Wieder nimmt Lookman Wolfsburg den Wind aus den Segeln

Wolfsburg war urplötzlich also zurück im Spiel, brachte sich aber sogleich selbst wieder heraus: Uduokhai spielte einen Katastrophen-Rückpass zu Casteels, Werner spritzte dazwischen und legte so Lookmans zweiten Treffer des Spiels auf (52.).

Leipzig suchte daraufhin die Vorentscheidung und drängte auf den vierten Treffer. Augustin befand sich auf bestem Wege, wurde dann aber im Strafraum noch gerade so von Bruma gestoppt. Doch nur eine Minute später sollte es für den Franzosen klappen: Demme leitete einen Werner-Pass unfreiwillig in den Lauf von Augustin weiter, der diesmal aus 16 Metern trocken ins linke Eck traf (63.). Das Tor zählte.

RB mit Chancen auf die Königsklasse - Finale für den VfL

Von Wolfsburg war fortan kaum mehr Gegenwehr zu spüren, es schien so, als hätten sich die Niedersachsen an diesem Nachmittag mit der Rolle des Unterlegenen angefreundet. Bis auf eine Origi-Chance (81.) war vom VfL nichts mehr zu sehen. Auch Leipzig tat nur noch das Nötigste, sodass es schlussendlich beim 4:1 blieb.

Spieler des Spiels

Jean-Kevin Augustin Sturm

1,5
Spielnote

Dank Leipzig eine unterhaltsame und torreiche, wenngleich über weite Strecken einseitige Partie.

2,5
Tore und Karten

1:0 Lookman (24', Rechtsschuss, Augustin)

2:0 Werner (34', Rechtsschuss, Augustin)

2:1 Didavi (47', Linksschuss, R. Steffen)

3:1 Lookman (52', Linksschuss, Werner)

4:1 Augustin (63', Rechtsschuss, Demme)

Leipzig

Gulacsi 2,5 - Klostermann 3, Konaté 3, Upamecano 2, Bernardo 2,5 - Kampl 3, Demme 2, D. Kaiser 3 , Lookman 1,5 - Augustin 1,5 , Werner 2

Wolfsburg

Casteels 3 - Bruma 5, Knoche 5,5 , Uduokhai 6 - William 5, R. Steffen 3,5, Guilavogui 5, Didavi 4,5 , Arnold 5 - Origi 5, Brekalo 4,5

Schiedsrichter-Team

Marco Fritz Korb

2
Spielinfo

Stadion

Red Bull Arena

Zuschauer

41.487

RB wahrte damit vor dem letzten Spieltag seine Chancen auf einen Champions-League-Platz. Die Sachsen sind am kommenden Samstag (15.30 Uhr) bei Hertha BSC zu Gast. Parallel ist für Wolfsburg im Heimspiel gegen Absteiger 1. FC Köln zwischen Klassenverbleib, Relegation und direktem Abstieg noch alles möglich ist.

Bilder zur Partie RB Leipzig - VfL Wolfsburg