Bundesliga 2015/16, 34. Spieltag
15:52 - 22. Spielminute

Gelbe Karte
Baumgartlinger
Mainz

16:36 - 49. Spielminute

Gelbe Karte
Onisiwo
Mainz

16:51 - 64. Spielminute

Gelbe Karte
Lustenberger
Hertha

17:00 - 74. Spielminute

Gelbe Karte
Donati
Mainz

17:03 - 76. Spielminute

Spielerwechsel (Hertha)
Haraguchi
für Pekarik
Hertha

17:09 - 83. Spielminute

Spielerwechsel (Hertha)
Schieber
für Stocker
Hertha

17:12 - 85. Spielminute

Spielerwechsel (Mainz)
S. Serdar
für Malli
Mainz

17:14 - 87. Spielminute

Gelb-Rote Karte
Stark
Hertha

17:15 - 88. Spielminute

Spielerwechsel (Mainz)
Jairo
für Clemens
Mainz

17:21 - 90. + 4 Spielminute

Gelbe Karte
Schieber
Hertha

17:22 - 90. + 5 Spielminute

Gelbe Karte
Weiser
Hertha

17:23 - 90. + 6 Spielminute

Spielerwechsel (Mainz)
Soto
für Cordoba
Mainz

M05

BSC

Ampelkarte für Stark - Comback von Soto

Kämpferisches 0:0 sichert Mainz Platz sechs

Jhon Cordoba, Rune Jarstein (r.)

Chance vertan: Jhon Cordoba scheitert Keeper an Rune Jarstein. picture alliance

Der Mainzer Coach Martin Schmidt verzichtete nach dem 3:1-Auswärtssieg beim VfB Stuttgart auf Änderungen in seiner Anfangself. Auf der Reservebank nahm über ein Jahr nach seiner schweren Knieverletzung der Kolumbianer Soto Platz.

Bei der Hertha entschied sich Pal Dardai im Vergleich zur 1:2-Heimniederlage gegen Darmstadt 98 zu vier Änderungen: Statt Mittelstädt, Skjelbred, Haraguchi und Ibisevic (5. Gelbe Karte) begannen Pekarik, Langkamp, Plattenhardt (nach Gelbsperre) und Stocker. Durch die Hereinnahmen von Pekarik und Langkamp rückten Stark ins defensive und Weiser ins rechte offensive Mittelfeld vor.

Cordoba und Kalou scheitern knapp

Den besseren Start ins Spiel erwischten die Mainzer, bei denen insbesondere Onisiwo eine exzellente Anfangsphase erwischte. Schon in der 3. Minute zwang der Österreicher Keeper Jarstein mit einem noch abgefälschten Schuss aus spitzem Winkel zu einer Parade. Wenige Minuten später bereitete Onisiwo gekonnt für Cordoba vor, der allerdings frei vor Jarstein am Norweger scheiterte - auch, weil ihm der Ball bei der Annahme leicht versprang (8.). Kurz darauf war es wieder Onisiwo selbst, der den Hertha-Torhüter mit einem tückischen Aufsetzer aus der Distanz zum Eingreifen zwang (10.).

Bundesliga, 34. Spieltag

Nach und nach kamen die Berliner in der Folge besser ins Spiel und erarbeiteten sich Feldvorteile. Nach einer missglückten Abwehr von Karius nach einer Freistoßflanke hatte Stocker für die Hertha die erste gute Chance des Spiels, die Bussmann für seinen geschlagenen Torwart knapp vor der Torlinie gerade noch vereitelte (17.). Die Mainzer kamen im weiteren Verlauf der ersten Hälfte immer seltener zu konstruktiven Angriffen.

Weil auch die Hertha Mühe hatte, sich spielerisch dem Strafraum des FSV zu nähern, entwickelte sich ein Spiel auf überschaubarem Niveau. Chancen waren rar und entstanden eher zufällig. So auch in der 31. Minute, als Karius einen etwas zu kurz geratenen Rückpass weit vor seinem Tor zwar vor Kalou erreichte, diesen jedoch bei seinem Klärungsversuch anschoss, sodass der Ivorer aus großer Distanz die Gelegenheit erhielt, auf das verwaiste Mainzer Gehäuse zu zielen. Seinen Schuss traf Kalou jedoch nicht voll, sodass der Fauxpas der Hausherren ohne Folgen blieb. Näher kam der Angreifer der Führung schon in der 41. Minute, nachdem er - von Weiser steil geschickt - frei vor Karius aufgetaucht war. Doch der Abschluss strich ganz knapp am Tor vorbei, sodass es zur Pause beim torlosen Remis blieb.

Stark fliegt, Kalou vergibt

Choreografie in Mainz

Mit dieser Choreographie feierten die Mainzer Fans Elkin Soto und Christian Heidel. picture alliance

Die zweite Hälfte gestaltete sich insgesamt intensiver als die ersten 45 Minuten. Robuste Zweikampfführung führte zu mehreren Gelben Karten. Spielerisch allerdings ergaben sich weniger Gelegenheiten, als noch im ersten Abschnitt. Es dauerte über eine Viertelstunde, bis Cordoba nach einer Standardsituation per Kopf das Tor nur um Haaresbreite verfehlte (59.). Kurz darauf scheiterte Stocker auf der Gegenseite mit einem Schuss vom Strafraumrand an Karius (61.).

Im weiteren Verlauf ergaben sich in der nickeligen Partie kaum mehr Gelegenheiten. Das Geschehen spielte sich vornehmlich im Mittelfeld ab.

Spieler des Spiels

Mitchell Weiser Abwehr

2,5
Spielnote

Einer ansehnlichen ersten folgte eine zerfahrene zweite Hälfte, die einzig von Spannung und Einsatz lebte.

4
Tore und Karten

Tore Fehlanzeige

Mainz

Karius 3,5 - Donati 4,5 , Bell 3, Bungert 4, Bussmann 3 - Baumgartlinger 3,5 , F. Frei 3, Clemens 4 , Malli 4 , Onisiwo 2,5 - Cordoba 3,5

Hertha

Jarstein 2,5 - Pekarik 4,5 , Langkamp 2,5, Brooks 3,5, Plattenhardt 3 - Lustenberger 3,5 , Stark 4,5 , Weiser 2,5 , Darida 3, Stocker 3,5 - Kalou 4

Schiedsrichter-Team

Sascha Stegemann Niederkassel

3
Spielinfo

Stadion

Coface-Arena

Zuschauer

33.800

In der zerfahrenen Schlussphase schwächte Stark die Hauptstädter nach einer Grätsche gegen Baumgartlinger, die dem Ex-Nürnberger die Ampelkarte einbrachte (87.). Dennoch hatte Kalou in der Nachspielzeit noch eine große Chance: Freigespielt vor Karius versprang dem Ivorer der Ball leicht, sodass der Keeper gerade noch rechtzeitig eingreifen und dem Stürmer die Kugel vom Fuß nehmen konnte (90.+1). In den Schlusssekunden brachte Schmidt unter dem Jubel der Mainzer Fans noch Soto nach über einem Jahr Pause ins Spiel (90.+6).

Bilder zur Partie 1. FSV Mainz 05 - Hertha BSC