3. Liga Analyse

3. Liga 2012/13, 21. Spieltag
14:08 - 8. Spielminute

Gelbe Karte
Kempe
Karlsruhe

14:13 - 13. Spielminute

Tor 0:1
Calhanoglu
Rechtsschuss
Karlsruhe

14:35 - 35. Spielminute

Gelbe Karte
Hauk
Halle

14:47 - 45. + 1 Spielminute

Gelbe Karte
Zeiger
Halle

15:02 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Pichinot
für Hauk
Halle

15:04 - 48. Spielminute

Gelbe Karte
S. Eismann
Halle

15:12 - 55. Spielminute

Tor 0:2
van der Biezen
Rechtsschuss
Vorbereitung Kempe
Karlsruhe

15:17 - 60. Spielminute

Spielerwechsel
Shala
für Zeiger
Halle

15:20 - 64. Spielminute

Spielerwechsel
D. Blum
für Alibaz
Karlsruhe

15:34 - 77. Spielminute

Gelbe Karte
Hennings
Karlsruhe

15:37 - 80. Spielminute

Spielerwechsel
K. Benyamina
für Hennings
Karlsruhe

15:38 - 81. Spielminute

Spielerwechsel
Sautner
für Lindenhahn
Halle

15:47 - 90. Spielminute

Spielerwechsel
Schiek
für Calhanoglu
Karlsruhe

HFC

KSC

Der KSC bleibt auf Aufstiegskurs - Halles Keeper patzt

Horvat assistiert Karlsruhes Seriensiegern

HFC-Coach Sven Köhler ließ seine Startelf im Vergleich zum 1:0 in Offenbach unverändert. Karlsruhes Trainer Markus Kauczinski setzte nach dem imposanten 5:2-Heimerfolg gegen Heidenheim ebenfalls auf Kontinuität und schickte die Elf auf den Rasen, die auch im Wildpark begonnen hatte.

Halle und Karlsruhe verbindet eine Städtepartnerschaft. In der Startphase war den Kontrahenten überdies das Bemühen gemein, flott nach vorne zu spielen. Die Hausherren präsentierten sich dabei zunächst entschlossener. Mauersberger blockte einen Hauk-Schuss zur Ecke ab. Im Anschluss an diese schraubte sich Becken nach oben, köpfte die Kugel aber knapp rechts am Gästekasten vorbei (2.). Auch der KSC meldete sich erstmals gefährlich nach einem Eckball zu Wort: Alibaz brachte das Spielgerät nach innen, Peitz beförderte es mit dem Kopf neben das Gehäuse (6.).

Zwölf Minuten waren absolviert, als ein Standard die Führung der Gäste zur Folge hatte: Calhanoglu schnappte sich das Leder in zentraler Position und schnippelte es unter Mithilfe von Horvat - der HFC-Schlussmann machte beim Freistoß des Bald-Hamburgers eine unglückliche Figur - über die Linie.

Der Treffer bremste die Hallenser in ihren Offensivanstrengungen aus. Karlsruhe indes hatte nun Oberwasser, kombinierte ansprechend und zügig nach vorne und war in der 24. Minute dem zweiten Torerfolg nahe: Horvat zeigte sich bei Alibaz' trockenem Schuss diesmal aber auf dem Posten. Bis zum Kabinengang verwaltete ein defensiv aufmerksamer, spielerisch weiter flüssig auftretender KSC gegen meist ideenlose Gastgeber die Minimalführung ohne große Mühe.

Der 21. Spieltag

Zehn Minuten Spielzeit waren im zweiten Durchgang zu notieren, als van der Biezen frühzeitig die Vorentscheidung zugunsten der Kauczinski-Elf bewerkstelligte: Der Angreifer nutzte Kempes Zuspiel, behauptete sich im Zweikampf gegen Becken, steuerte danach alleine aufs Tor zu und vollstreckte überlegt.

Der HFC mühte sich um eine Antwort. Das Engagement war dem Aufsteiger nicht abzusprechen. Allerdings mangelte es ihm an Mitteln, den gut organisierten Karlsruher Abwehrverbund herauszufordern. Zwei gute Möglichkeiten erarbeiten sich die Hausherren gleichwohl: Ein Mast-Schuss verfehlte jedoch ebenso sein Ziel wie Lindenhahns Volleyabnahme, nach der die Kugel noch das Außennetz streifte (61, 69.). Trotz auch weiterer Chancen in der Schlussphase glückte den Hallensern nicht mehr der Anschluss.

Auf Halle wartet am kommenden Samstag ein Ost-Duell: Die Köhler-Truppe muss dann in Erfurt ran (14 Uhr). Der KSC hat in einer brisanten badisch-schwäbischen Kraftprobe zeitgleich die Hausaufgabe gegen die VfB-Youngster zu lösen.