Bundesliga

Wem Caci in Mainz ab Sommer Konkurrenz machen soll

Die Anzeichen für Brosinskis Abschied verdichten sich

Wem Caci in Mainz ab Sommer Konkurrenz machen soll

Straßburgs Anthony Caci wird ab Sommer für Mainz 05 spielen.

Straßburgs Anthony Caci wird ab Sommer für Mainz 05 spielen. imago images/PanoramiC

Eigentlich ist der 24-Jährige ein Rechtsfüßer, doch der Außenverteidiger wird bei Racing Straßburg vornehmlich links eingesetzt. Caci könnte ab Sommer in Mainz von daher auch die rechte Außenbahn beackern und ist zudem als Innenverteidiger geeignet. So zumindest die Erkenntnisse der 05-Scoutingabteilung. Die Späher aus Rheinhessen haben sich etliche Spiele von Caci, der einen Vierjahresvertrag unterschreiben soll, angeschaut.

Caci, der im französischen Forbach in der Nähe von Saarbrücken geboren ist und Deutsch spricht, wurde 2018/19 Stammspieler beim französischen Erstligisten Racing Straßburg, für den er 88-mal in der Ligue 1 auflief. Sein Vertrag endet am Saisonende, weshalb er im Juli ablösefrei nach Mainz wechseln kann.

Keine Gespräche bisher mit Brosinski

Im kommenden Sommer läuft auch der Vertrag von Daniel Brosinski aus. Gespräche über eine Verlängerung gibt es nach kicker-Informationen bisher nicht, der Abschied des dann 34 Jahre alten Außenverteidigers zeichnet sich ab. 05-Linksverteidiger Aaron (24) ist noch ein Jahr länger gebunden und derzeit Stammspieler. Der Spanier bringt zwar spielerische Klasse mit, hat aber auch Defizite in der Defensive. Wenn sich der teuerste Transfer der Mainzer Bundesligageschichte (9 Millionen Euro) werthaltig transferieren ließe, wären Sportvorstand Christian Heidel und Sportdirektor Martin Schmidt sicher nicht abgeneigt.

Die rechte Außenbahn ist beim FSV bei Silvan Widmer in festen Händen. Für den 28 Jahre alten Schweizer Nationalspieler könnte Caci als Backup dienen. Links verfügt Mainz neben Aaron noch über Anderson Lucoqui (24), der in dieser Hinrunde nur auf sieben Einsätze kam. Der Ex-Bielefelder zog sich im November eine Innenbandverletzung im Knie zu und musste bis Weihnachten pausieren. Mittlerweile trainiert er wieder mit der Mannschaft.

Michael Ebert

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