2. Bundesliga

Tim Walter: Die Zukunft des VfB-Trainers ist mehr als offen

Stuttgart: Ascacibar wird von Boca Juniors umworben, will aber in Europa bleiben

Walter: Die Zukunft des Trainers ist mehr als offen

VfB-Trainer Tim Walter arbeitet bei den Stuttgartern auf Bewährung.

VfB-Trainer Tim Walter arbeitet bei den Stuttgartern auf Bewährung. imago images

Dass Walter auf Bewährung arbeitet, ist längst bekannt. Die sportliche Talfahrt hat zu einer Mixtur des Zweifelns geführt, die die Verantwortlichen ergriffen hat. Die Tabellensituation ist zwar noch akzeptabel, die Darbietungen der Mannschaft allerdings weniger. Dass der 44-Jährige zuletzt die gewohnten Streicheleinheiten für seine Spieler verknappte und diese stattdessen sogar öffentlich anzählte, haben ihm einige Profis übelgenommen. Es brodelte schon länger. Jetzt droht die Situation überzukochen, nachdem der Coach rund um das 1:1 in Darmstadt auch mit Spielern wie Holger Badstuber, Philipp Förster oder Mario Gomez und Santiago Ascacibar hart ins Gericht gegangen ist.

Walter braucht in Hannover eine mehr als überzeugende Leistung seines Teams

"Jetzt warten wir das Spiel am Samstag ab, dann sehen wir weiter", meinte der VfB-Coach am Dienstag mit Blick auf seine Zukunft am Neckar. Ein Fingerzeig? Oder nur ein lapidar hingeworfener Satz? Fakt ist, dass Walter am Samstag in Hannover eine mehr als überzeugende Leistung seines Teams braucht inklusive eines klaren Erfolgs, um die Chance auf ein Bleiben zu sichern.

Boca Juniors umwirbt Ascacibar

Gehen oder bleiben heißt es auch bei den Spielern. Mit der im Januar beginnenden Transferzeit werden auch Stuttgarter Profis auf den Einkaufslisten anderer Vereine auftauchen. Einer davon: Santiago Ascacibar, der nach Meldungen aus seiner Heimat von Boca Juniors umworben wird. Juan Roman Riquelme, starker Mann bei Argentiniens Spitzenklub aus Buenos Aires, will den Nationalspieler verpflichten. Allerdings mit geringen Chancen. Ascacibar will nach kicker-Informationen lieber in Europa bleiben. Allerdings bei einem Topklub und nicht in der 2. Liga.

George Moissidis

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