Bundesliga

Unions Positivserie soll beim "Lieblingsgegner" Köln halten

Quartett meldet sich zurück

Unions Positivserie soll beim "Lieblingsgegner" Köln halten

Reist optimistisch ins Rheinland: Unions Trainer Urs Fischer.

Reist optimistisch ins Rheinland: Unions Trainer Urs Fischer. imago images

Der 1. FC Union ist in dieser Saison auswärts noch ungeschlagen, obwohl mit Borussia Mönchengladbach (1:1) und der TSG 1899 Hoffenheim (3:1) auch schon zwei international spielende Mannschaften zur Gegnerschaft gehörten. Am Sonntag (18 Uhr, LIVE! bei kicker) im nächsten Auswärtsspiel beim 1. FC Köln sind die Köpenicker keinesfalls Außenseiter. Während der FC als Drittletzter saisonübergreifend keines seiner letzten 17 Bundesligaspiele gewinnen konnte, ist Union seit sechs Begegnungen ungeschlagen und stolzer Fünfter. Das weiß auch Trainer Urs Fischer, obwohl er eigenen Worten zufolge die Tabelle nicht anschaut. "Was mehr zählt, sind die zwölf Punkte", erklärte Fischer am Freitag.

Die Positivserie soll in Müngersdorf fortgesetzt werden. Zumal die Kölner in der kurzen Bundesliga-Historie der Hauptstädter so etwas wie der "Lieblingsgegner" sind. Nur gegen die Domstädter konnte Union beide Spiele gewinnen. In Berlin gab es einen 2:0-Erfolg, den zwei Treffer des jetzigen Kölners Sebastian Andersson sicherten. In Köln triumphierte Union am 13. Juni schon einmal bei einem Geisterspiel mit 2:1.

Was mehr zählt, sind die zwölf Punkte.

Urs Fischer

Die schlechte Tabellenposition der Kölner wiegt die Eisernen aber nicht in Sicherheit. "In den letzten beiden Spielen gegen Werder Bremen (1:1, Anm. d. Red.) und Bayern München (1:2) waren die Kölner wirklich sehr kompakt. Sie hatten eine gute Organisation", meinte Fischer. "In erster Linie wollen wir aber auf uns schauen. Wir versuchen, da anzuknüpfen, wo wir vor der Länderspielpause aufgehört haben."

Neue Verletzungen in der Länderspielpause

Da fegte Union den Aufsteiger Arminia Bielefeld mit 5:0 aus dem Stadion An der Alten Försterei. Seitdem hat die Elf aber einige Verletzte dazubekommen. Keita Endo zog sich bereits gegen Bielefeld eine Oberschenkelverletzung zu. Der Japaner soll zumindest in der nächsten Woche wieder einsteigen. Mittelfeldspieler Christian Gentner verletzte sich vor einer guten Woche im Training erneut an der Wade. Der Finne Joel Pohjanpalo kehrte vom Nations-League-Spiel in Bulgarien (2:1) mit einer Sprunggelenksverletzung inklusive Knöchelfraktur zurück.

Hinzu kommen die Ausfälle von Verteidiger Nico Schlotterbeck (Oberschenkelverletzung), und den Offensivspielern Marius Bülter (Quarantäne nach Corona-Erkrankung) und Anthony Ujah (Knieverletzung).

Prömel, Ingvartsen, Gogia und Lenz zurück

Immerhin meldete sich Ende dieser Woche ein Quartett zurück. Mittelfeldmann Grischa Prömel sowie die Offensivspieler Marcus Ingvartsen und Akaki Gogia haben ihre muskulären Probleme überwunden. Das Trio konnte am Freitag beschwerdefrei mittrainieren. Zudem ist "Maskenträger" Christopher Lenz einsatzbereit.

Der Linksverteidiger hatte sich in der ersten Woche der Länderspielpause wegen leichter Atemprobleme einer Nasenoperation unterzogen. Die Schutzmaske aus Carbon wird Lenz auch in Köln überstreifen.

Matthias Koch

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