2. Bundesliga

Daniel Thiounes besonderer Sieg mit dem HSV "mit gemischten Gefühlen"

Effektiver HSV gewinnt klar gegen Osnabrück

Thiounes besonderer Sieg "mit gemischten Gefühlen"

Holte mit seinem Team einen klaren Sieg: HSV-Coach Daniel Thioune.

Holte mit seinem Team einen klaren Sieg: HSV-Coach Daniel Thioune. imago images

Natürlich drehte sich im Vorfeld und Nachgang der Partie viel um Thioune, der fast sein ganzes Leben in Osnabrück verbracht hat und vor der Saison vom VfL, für den er als Spieler und Trainer aktiv gewesen war, zum HSV wechselte. Bei seinem ersten Wiedersehen mit den alten Kollegen gab es einen klaren 5:0-Erfolg samt blitzsauberer Leistung der Hamburger.

Wie hat denn Thioune diesen Abend wahrgenommen? "Mit gemischten Gefühlen, muss ich ehrlicherweise gestehen", sagte der Coach bei "Sky" und führte weiter aus: "Auf der einen Seite eine Truppe, die mich begleitet hat die letzten Jahre, die ich begleiten durfte. Auf der anderen Seite die tägliche Arbeit und die Freude darüber, dass ich beim HSV Trainer sein darf." In den 90 Minuten ruhte die Freundschaft, es ging ums Sportliche. "Ich habe sicherlich in den 90 Minuten viele freudige Momente gehabt und freue mich natürlich über den Sieg, über das Ergebnis, aber viel mehr über die Art und Weise, wie dieses Ergebnis zu Stande gekommen ist."

Spielersteckbrief Leibold
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'Baka' war vielleicht heute der Simon Terodde.

Daniel Thioune

Der HSV war von Beginn an griffig, nahm die Zweikämpfe voll an und war klar der Herr im Haus im eigenen Stadion. "Das war über 90 Minuten eine bärenstarke Leistung von uns", fand Kapitän Tim Leibold. Zur Pause stand es durch die Treffer von Sonny Kittel und Bakery Jatta 2:0, direkt nach dem Seitenwechsel legte Jatta seinen zweiten Treffer nach. "Das 3:0 nach der Halbzeit war der Knackpunkt, dann war für Osnabrück das Spiel gegessen. Dann war gefühlt jede Chance von uns ein Tor", sagte Leibold.

Heyer: "Waren brutal effektiv"

Und damit hatte der Kapitän Recht, denn aus sieben HSV-Torschüssen sprangen fünf Tore heraus. "Wir haben es gut gemacht, gut und ruhig gespielt. 5:0 hört sich deutlich an, vielleicht das ein oder andere Tor zu hoch, das muss man ehrlich sagen. Wir waren brutal effektiv heute", berichtete Moritz Heyer, der vor der Saison zusammen mit Thioune von Osnabrück nach Hamburg gewechselt war.

Thioune lobt das Kollektiv

Es war in Summe einfach ein starker Auftritt des HSV, bei dem nicht einmal Torjäger Simon Terodde traf. Dafür markierte Jatta seinen ersten Doppelpack für die Norddeutschen. Besonders herausheben wollte der Coach nach dieser Leistung keinen. "Die Mannschaft ist im Kollektiv sehr gut. Ich habe bei der Verkündung der Aufstellung auch nicht nur strahlende Gesicher, die Breite des Kaders bietet mir viel an. Bei 'Baka' läuft es im Moment einfach. Aber ich will eher das Kollektiv hervorherben und 'Baka' war vielleicht heute der Simon Terodde", sagte Thioune, der sich über viele bekannte Gesichter beim Gegner gefreut hat. "In den 90 Minuten zählte Fußball, aber danach habe ich gerade ein paar Jungs gedrückt."

mst