Bundesliga

Sportschau und Sky bangen um die TV-Übertragung an diesem Wochenende

Arbeitsverbot für Personen aus Risikogebieten

Sportschau und Sky bangen um die TV-Übertragung an diesem Wochenende

Lösung gesucht: Trotz erschwerter Corona-Bedingungen arbeitet die DFL daran, die TV-Übertragungen sicherzustellen.

Lösung gesucht: Trotz erschwerter Corona-Bedingungen arbeitet die DFL daran, die TV-Übertragungen sicherzustellen. imago images

Sky sitzt in der Nähe von München, die Sportschau in Köln, wo auch die DFL-Produktionsfirma Sportcast beheimatet ist. In diesen Großstädten wurde in den vergangenen Tagen der Wert von 50 in der 7-Tage-Inzidenz überschritten. Laut dem Hygienekonzept der Liga vom 3. September dürfen Personen, die sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben, nicht im Stadion arbeiten. Das betrifft dann auch Ordner, Greenkeeper, den Sanitätsdienst und andere Arbeitskräfte, die rund um ein Spiel tätig sind.

Die Task Force Sportmedizin/Sonderspielbetrieb befasst sich mit dem Problem und sucht nach einer Lösung, um die TV-Übertragungen an diesem Wochenende auch in der gewohnten Qualität sicherzustellen. Denkbar wäre zum Beispiel, im betroffenen Personenkreis PCR-Testungen oder COVID-19-Schnelltests durchzuführen, um Infektionen weitgehend auszuschließen. Solche Schnelltests hatte Eintracht Frankfurt bereits in der vergangenen Woche vor dem Freundschaftsspiel gegen die Würzburger Kickers angeboten.

Das Hygienekonzept der DFL gilt nur für beruflich tätige Personen im Stadion und soll den medizinisch-hygienischen Arbeitsschutz gewährleisten. Für die Zulassung von Zuschauern sind die örtlichen Behörden beziehungsweise das jeweilige Bundesland zuständig.

Michael Ebert

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