Bundesliga

Mainz 05 schlägt Dortmund und will "Selbstvertrauen mitnehmen"

Streich und Co. sehen Mainzer 2:0-Testspielsieg gegen Dortmund

Schröder: "Selbstvertrauen mitnehmen und nicht herumspinnen"

Karim Onisiwo

Torschütze gegen den BVB: Karim Onisiwo, hier im Duell mit Thorgan Hazard (li.). imago images

Aus dem Mainzer Trainingslager in Estepona berichtet Michael Ebert

Zweimal musste Torhüter Robin Zentner in der ersten Halbzeit Eins-gegen-Eins-Situationen entschärfen, Florian Müller packte im zweiten Durchgang einmal in ähnlicher Lage beherzt zu. Darüber hinaus war vom BVB im Bundesliga-Kräftevergleich wenig zu sehen. Freiburgs Delegation auf der Dachterrasse des Marbella Football-Center, zu der Cheftrainer Christian Streich, die beiden Co-Trainer Patrick Baier und Florian Bruns sowie Sportvorstand Jochen Saier und Sportdirektor Klemens Hartenbach zählten, werden viele Eindrücke mitgenommen haben, was sie am kommenden Samstag beim Rückrundenauftakt in Mainz erwartet.

"Es war ein verdienter Sieg. Es gilt das positive Gefühl und das Selbstvertrauen mitzunehmen, aber auch einzuordnen und nicht herumzuspinnen. Gegen Freiburg wird es schwer genug", ist sich Rouven Schröder sicher. Was dem Mainz-Sportvorstand besonders gefiel: "Aufgrund des Stadions hört man relativ viel und die Jungs haben häufig miteinander gesprochen, das war wirklich gut." Positiv sei außerdem gewesen, dass nach den Wechseln "kein Bruch im Spiel war".

Beierlorzer zufrieden mit Positionierung und Anlaufen

Trainer Achim Beierlorzer schickte erneut eine 4-2-3-1-Formation aufs Feld, die im ersten Durchgang so aussah: Zentner - Pierre-Gabriel, Niakhaté, Hack, Aaron - Kunde, Baku - Öztunali, Quaison, Onisiwo - Mateta. St. Juste (muskuläre Beschwerden im Hüftbereich) und Boetius (Sprunggelenkprobleme) fehlten leicht angeschlagen. Nach dem Seitenwechsel kamen Müller, Brosinski, Barreiro und Szalai für Zentner, Pierre-Gabriel, Kunde und Mateta in die Mannschaft. Ab der 65. Minute spielten schließlich Mwene, Maxim, Ji und Burkardt für Baku, Quaison, Öztunali und Onisiwo. In der Schlussphase durften dann noch Meier und Gürleyen für Aaron und Hack ran (80.).

"Man kann eigentlich nur zufrieden sein. Dortmund war natürlich nicht in der absoluten Erstbesetzung, da sie zwei Spiele an einem Tag absolviert haben. Wir müssen unsere Leistung beurteilen und die war gut in der Positionierung und gut im Anlaufen. Wir hatten aggressive Balleroberungen, die wir nicht immer optimal zu Ende gespielt haben. Insgesamt war es ein verdienter Sieg, in einer Phase waren wir richtig dominant und haben Dortmund gar nicht mehr in unsere Hälfte gelassen", stellte Beierlorzer zufrieden fest. Am Sonntag fliegt der 05-Tross nach Deutschland zurück.

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