Bundesliga

Rose bekommt beim BVB einen Dreijahresvertrag

Watzke: "Freuen uns, dass er sich für Dortmund entschieden hat"

Rose bekommt beim BVB einen Dreijahresvertrag

Erfüllte das Dortmunder Profil: Marco Rose.

Erfüllte das Dortmunder Profil: Marco Rose. imago images

Der bisherige Coach von Borussia Mönchengladbach, so kommunizierte es der Klub vom Niederrhein kurz nach einer entsprechenden kicker-Meldung auch offiziell, beendet sein Vertragsverhältnis zum Sommer. Sein nächster Arbeitgeber: Borussia Dortmund.

Die Entscheidung beider Parteien ist bereits gefallen, alle wichtigen Verhandlungen geführt, Zusagen gegeben, die Unterschrift unter dem Arbeitspapier ab Sommer ist nur noch Formsache. Marco Rose wird zur kommenden Saison Trainer beim BVB, nach kicker-Informationen wird er einen Dreijahresvertrag unterschreiben. "Wir freuen uns sehr, dass sich Marco Rose für Borussia Dortmund entschieden hat", kommentierte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke, wollte aber nicht mehr sagen: "Er ist Trainer von Borussia Mönchengladbach, beide Klubs befinden sich mitten in der Saison. Aus Respekt vor allen Beteiligten werden wir uns darüber hinaus erst nach dem Saisonende wieder zu diesem Thema äußern."

Rose kann mitreißen und verkauft sich gut

Das Profil für den neuen Chefcoach war klar umrissen und trifft eben voll auf Rose zu: Der 44-Jährige steht für emotionalen Power-Fußball, er kann ein Team mitreißen, es von seiner Idee überzeugen und auf ein Ziel einschwören. Er kann sich auch in der Öffentlichkeit blendend verkaufen, hat Humor und die Traute, unbequeme Wahrheiten aus- und anzusprechen.

Rose, der Dortmund im Frühjahr 2018 mit RB Salzburg aus der Europa League geschmissen hatte und spätestens seitdem weit oben auf einer Liste möglicher zukünftiger Trainerkandidaten stand, hat sich in Mönchengladbach seit Sommer 2019 weiter mit ebenso erfolgreichem wie attraktivem Fußball für den Job in Dortmund beworben.

Dass der derzeitige Cheftrainer Edin Terzic diese Funktion nur bis Sommer ausüben würde, war seit dessen Übernahme vom im Dezember freigestellten Lucien Favre klar. Die Zukunft des langjährigen Jugend- und Co-Trainers soll nach Wunsch des Vereins weiter beim BVB liegen, möglich wäre beispielsweise ein Team mit Roses festen Assistenten Alexander Zickler und René Maric sowie Athletiktrainer Patrick Eibenberger, die er bereits aus Salzburg zur Borussia mitbrachte. "In diesem Beruf spielt Vertrauen eine sehr bedeutende Rolle. Deshalb war es mir wichtig, dass ich Vertrauenspersonen um mich habe, wenn ich eine neue Aufgabe annehme", hatte Rose damals gesagt.

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