Bundesliga

Raffael vor OP, Stindl wieder am Sprunggelenk verletzt

Gladbach muss Punkt in Hoffenheim teuer bezahlen

Raffael vor OP, Stindl wieder am Sprunggelenk verletzt

Griff ans Schlüsselbein: Raffael in Sinsheim.

Griff ans Schlüsselbein: Raffael in Sinsheim. imago

Das personelle Unheil für Gladbachs Coach Dieter Hecking begann in der 56. Minute. Nachdem Lars Stindl nahe des Hoffenheimer Strafraums abseits des Balles unglücklich auf den Fuß von Kasim Adams gestiegen war, musste der 30-Jährige behandelt werden. Die Betreuer zeigten schnell an, dass Stindl, der sich an das linke Sprunggelenk gefasst hatte, ausgewechselt werden müsse. Doch für einige Minuten kehrte Stindl wieder auf das Feld zurück, ehe er in der 63. Minute leicht humpelnd schließlich für Laszlo Benes vom Feld ging. In der Schlussphase schließlich endete die Partie für Joker Raffael nach nur rund vier Minuten: In der 80. Minute war der Brasilianer für Plea ins Spiel gekommen, in der 84. Minute nahm der Offensivakteur schon wieder auf der Bank Platz, nachdem Hoffenheims Joelinton in einem Zweikampf auf dem Oberkörper Raffaels gelandet war.

Spielbericht

Spielersteckbrief Stindl
Stindl

Stindl Lars

Spielersteckbrief Raffael
Raffael

de Araujo Rafael Caetano

Bor. Mönchengladbach - Vereinsdaten
Bor. Mönchengladbach

Gründungsdatum

01.08.1900

Vereinsfarben

Schwarz-Weiß-Grün

"Leider hat uns das Verletzungspech wieder eingeholt. Er ist auf die Schulter gefallen, wahrscheinlich ist das Schlüsselbein gebrochen. Es ist zu befürchten, dass er noch heute operiert werden muss", sagte Hecking nach der Partie über die Verletzung Raffaels. Bei Stindl gab es nach dem Spiel noch keine genaue Diagnose. Er habe sich allerdings wieder am linken Sprunggelenk verletzt und falle in den abschließenden beiden Partien vor der Winterpause gegen Nürnberg (Dienstag, 18.30 Uhr) und in Dortmund am Freitag (20.30 Uhr) "mit hoher Wahrscheinlichkeit" aus.

Stindl hatte sich bereits im April dieses Jahres eine schwere Verletzung im Bereich des linken Sprunggelenks zugezogen, bei der Kapsel- und Bänderapparat sowie die Syndesmose in Mitleidenschaft gezogen worden waren. Aufgrund dieser Verletzung hatte Stindl auch die WM in Russland verpasst. Erst Anfang Oktober hatte der ehemalige Hannoveraner sein Comeback für den VfL gegeben.

jom

Bilder zur Partie TSG Hoffenheim - Bor. Mönchengladbach