Bundesliga

Union Berlin: Perfekte erste Hälfte, nach der zweiten hat Fischer Redebedarf

Union gelingt gegen Frankfurt die Pokal-Generalprobe

Perfekte erste Hälfte, nach der zweiten hat Fischer Redebedarf

Mit einer Hälfte sehr zufrieden, mit der anderen weniger: Unions Trainer Urs Fischer.

Mit einer Hälfte sehr zufrieden, mit der anderen weniger: Unions Trainer Urs Fischer. IMAGO/Matthias Koch

Der Auftakt in die Pokal-Woche verlief für Union Berlin nach Maß. Nicht nur, dass die Köpenicker - wegen des Hoffenheimer 0:0 gegen Fürth - in der Tabelle auf Rang sechs vorrückten, sie tankten beim 2:0 gegen Barcelona-Besieger Frankfurt auch ordentlich Selbstvertrauen vor dem Pokal-Halbfinale am Mittwoch (20.45 Uhr, LIVE! bei kicker) beim nächsten Europa-League-Halbfinalist RB Leipzig.

"Nahezu perfekte erste Hälfte"

Nach dem Europapokal-Coup der Frankfurter wollten die Berliner die Hessen "wieder auf den Boden ins Leben zurückholen", verriet Mittelfeld-Abräumer Rani Khedira am DAZN-Mikrofon - und das gelang eindrucksvoll. Union überrollte die SGE von Beginn an und spielte eine "nahezu perfekte erste Hälfte". Einziges Manko: Nach Treffern von Taiwo Awoniyi (17.) und Grischa Prömel (21.) stand es "nur" 2:0.

Der dritte Sieg in Folge steigerte das Selbstbewusstsein in Köpenick weiter, sodass Khedira vor dem Pokal-Highlight in Leipzig auch eine kleine Ansage entsandte: "Wenn wir so spielen wie in der ersten Hälfte, haben wir eine realistische Chance."

Auch Trainer Urs Fischer kam für seine Verhältnisse ob der Leistung seiner Mannschaft in Durchgang eins regelrecht ins Schwärmen: "Das Resultat hätte höher sein müssen, es war eine dominante erste Hälfte, in der wir gemacht haben, was wir uns vorgenommen hatten."

Fischer: "Das war so nicht abgemacht"

Weniger zufrieden zeigte sich der Coach mit dem zweiten Durchgang, der nach Ansicht Fischers zu "passiv" war. "Das war so nicht abgemacht. Ich glaube auch nicht, dass wir da Kraft gespart haben, weil wir dem Ball mehr hinterherlaufen mussten. Da werden wir noch drüber reden müssen."

Trotzdem sei der Sieg wichtig, um "mit einem guten Gefühl nach Leipzig" fahren zu können, um dort zu "versuchen, die Überraschung perfekt zu machen" - und ins Finale einzuziehen, ins Olympiastadion von Stadtrivale Hertha BSC.

sts

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