Bundesliga

Niakhaté bleibt Verkaufskandidat Nummer 1 in Mainz

Mehrere Interessenten für Nachwuchsmann Gürleyen

Niakhaté bleibt Verkaufskandidat Nummer 1 in Mainz

Moussa Niakhaté bleibt in Mainz Verkaufskandidat Nummer eins

Moussa Niakhaté bleibt in Mainz Verkaufskandidat Nummer eins. imago images

Neben Kilian, der für eine Transferentschädigung von zwei Millionen Euro vom SC Paderborn geholt wurde, ist auch Dimitri Lavalee neu im Kader von Achim Beierlorzer. Der Belgier kam ablösefrei von Standard Lüttich. Zudem wurde der ausgelaufene Vertrag mit Stefan Bell erst kürzlich um ein Jahr verlängert. Diese drei scheiden also schon einmal aus, wenn es um mögliche Abgänge bei Mainz 05 geht.

Schröder: "Wir wissen genau, bei wem Nachfrage herrscht"

"Wir wissen genau, bei wem Nachfrage herrscht", sagt Sportvorstand Rouven Schröder, der aber nicht ins Detail gehen möchte. Bei Alexander Hack, der es in den vergangenen Jahren pro Saison auf 14, 15 Spiele brachte, wird das wohl eher nicht der Fall sein. Bleiben also Moussa Niakhaté und Jeremiah St. Juste. Der Franzose Niakhaté wurde bereits vor geraumer Zeit ins Schaufenster gestellt und er bleibt auch der Verkaufskandidat Nummer 1. Überraschenderweise wollte Schröder am Dienstag aber auch einen Transfer des Niederländers St. Juste nicht ausschließen: "Ich will keine Spekulationen anheizen, sicherlich ist es so, dass Jeremiah gut eingeschlagen hat. Klar ist, dass die Anzahl von sechs Innenverteidigern nicht unsere Endzahl sein wird." Aus der Premier League gebe es inzwischen "ein gutes Feedback und eine erhöhte Nachfrage".

Spielersteckbrief St. Juste
St. Juste

St. Juste Jeremiah

Spielersteckbrief Gürleyen
Gürleyen

Gürleyen Ahmet

Spielersteckbrief Niakhaté
Niakhaté

Niakhaté Moussa

Gürleyen macht auf sich aufmerksam

Eigentlich umfasst der Mainzer Kader nicht sechs, sondern sogar sieben zentrale Abwehrspieler. Eigengewächs Ahmet Gürleyen wurde jedoch nach einer Ausleihe zum österreichischen Zweitligisten FC Liefering in die Mainzer Regionalligamannschaft abkommandiert. Derzeit absolviert der 21-Jährige ein Probetraining bei der SpVgg Greuther Fürth. "Ahmet macht es gut, er ist in einem Topzustand. Es ist noch keine Entscheidung gefallen", sagt Schröder nach einem Telefonat mit seinem Managerkollegen Rachid Azzouzi. Durch das Probetraining und ein Testspiel für Fürth sind andere Klubs auf Gürleyen aufmerksam geworden. "Jetzt warten wir ab", so Schröder, der sich eine erneut Ausleihe genauso vorstellen kann, wie einen fixen Transfer: "Das hängt von der Gesamtsituation ab, wenn es ein Übergangsjahr wird, kann auch eine Leihe sinnvoll sein."

Michael Ebert

Klub für Klub: Die Sommer-Transfers der Bundesligisten