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23.04.2019, 16:32

VfB-Präsident kündigt Erklärung wegen Quattrex an

Dietrich wehrt sich: "Trifft mich brutal"

Wolfgang Dietrich setzt sich im Fall Quattrex zur Wehr. Den Vorwurf falscher Angaben will der Präsident des VfB Stuttgart schon bald entkräften.

Wolfgang Dietrich
Im Fokus: VfB-Präsident Wolfgang Dietrich vorige Woche beim Volleyball.
© imagoZoomansicht

"Es gab und gibt keine Investitionen im Bereich Profifußball, die vor meiner Wahl (2016 zum Präsidenten, d.Red.) dem VfB und der DFL nicht bekannt waren - keine einzige", sagte Dietrich am Dienstag. Recherchen des kicker zum Luxemburger Arm des Fußballinvestors Quattrex hatten ihn in die Kritik gebracht.

"Auch die Luxemburger Beteiligung war ganz klar Bestandteil meiner Offenlegung dem VfB und der DFL gegenüber", so Dietrich weiter. Noch vor dem Spiel gegen Gladbach am Samstag (18.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de) will er den Aufsichtsrat und die weiteren Gremien des VfB "erneut" über die Vorgänge und Absprachen informieren "und dann im Anschluss den Sachverhalt auch öffentlich darstellen".

"Alleine die Unterstellung, dass ich etwas machen würde, das dem Verein schadet, schmerzt mich"

Quattrex gibt Darlehen an Vereine und steht unter anderem in millionenschweren Beziehungen zu den Zweitligisten 1. FC Heidenheim und Union Berlin, auf die der VfB in einer möglichen Relegation treffen könnte. Dietrich hatte schriftlich versichert, dass er seine Anteile an der Quattrex GP S.a.r.l. vier Tage nach seiner Wahl zum Präsidenten im Oktober 2016 verkauft habe. Eine Abänderungseintragung, die dem kicker vorliegt, datiert den Aktienübertragungsvertrag jedoch auf den 9. Dezember 2016, zwei Monate später als von Dietrich behauptet.

"Alleine die Unterstellung, dass ich etwas machen würde, das dem Verein schadet", sagte der 70-Jährige nun am Dienstag, "schmerzt mich sehr und trifft mich brutal - viel mehr als alle Kritik an meiner Arbeit."

jpe/dpa

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