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19.05.2019, 17:24

Überblick: Ingolstadt bleibt 16. und erwartet Wehen Wiesbaden

Paderborns Durchmarsch - Union trifft auf VfB

Paderborn schafft als Aufsteiger den Durchmarsch in die Bundesliga - trotz einer Niederlage in Dresden. Der SCP bleibt Tabellenzweiter, weil Verfolger Union Berlin in Bochum nach einer dramatischen Schlussphase nur remis spielte. Damit gehen die Eisernen in die Relegation gegen den VfB Stuttgart. Auf Platz 16 bleibt Ingolstadt stehen, die Schanzer spielen gegen Wehen Wiesbaden um die 2. Liga.

Paderborn steigt mit Niederlage auf - Dresden dankt Atik

Es ist vollbracht, trotz Niederlage in Dresden steigt Paderborn in die Bundesliga auf.
Es ist vollbracht, trotz Niederlage in Dresden steigt Paderborn in die Bundesliga auf.
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Paderborn ging als Tabellenzweiter mit einem Punkt Vorsprung in den finalen Akt der 2. Liga. Der SC erwischte einen klasse Start beim Auswärtsspiel in Dresden, ging durch Klements Linksschuss früh in Führung. Doch die Sachsen wollten nicht nur Spalier stehen und kämpften sich schnell in die Partie rein: Beim Ausgleich hatte Dynamo noch Glück, denn Atiks Schuss prallte von Zingerles Rücken ins Tor. Sein zweites Tor war dann lupenrein, Atik krönte seinen Sololauf mit der 2:1-Führung nach 45 Minuten. Und der offensive Mittelfeldspieler war auch mit dem dritten Treffer zum 3:1 zur Stelle, der das Duell entschied. Paderborn war mit dieser Niederlage auf das Ergebnis in Bochum angewiesen.

Union wacht zu spät auf - 2:2 nach 0:2 in Bochum

Dort trat Union Berlin als Tabellendritter an und musste auf Sieg spielen. Der VfL agierte allerdings zunächst klar überlegen und verdiente sich die Führung durch Losilla redlich. Erst in den Minuten vor dem Pausenpfiff wachten die Eisernen auf und schnupperten am Ausgleich. Kaum war das Spiel aber wieder angepfiffen, befand sich Prömel noch im Tiefschlaf, Hinterseer luchste ihm den Ball ab und wurde dann zu Boden gezogen - Elfmeter, Ganvoula verwandelte rechts unten zum 2:0 für Bochum. Der Elfmeterschütze flog dann in der 72. Minute mit der Ampelkarte vom Platz, die Unioner witterten in Überzahl ihre Chance und kamen durch Prömel und Mees zum Ausgleich. Die Schlussphase geriet dramatisch, Union warf alles nach vorne, Bochum konterte, doch am Ende blieb es beim Remis. Dieses bedeutet für die Berliner Platz drei und Relegation gegen den VfB Stuttgart.

Orals erste Niederlage - Ingolstadt muss in die Relegation

Die letzte offene Frage im Abstiegskampf drehte sich um Platz 16 - Ingolstadt und Sandhausen hießen die Kandidaten für den Relegationsplatz. Der FCI brauchte einen Sieg in Heidenheim, um den SVS noch abzufangen, doch diese Rechnung hatten die Oberbayern ohne den FCH gemacht. Die Schmidt-Elf wollte ihre starke Saison krönen und spielten auf Sieg. Mainka mit einem sehenswerten Hackentor und Andrich brachten die Hausherren schon vor der Halbzeit mit 2:0 in Front. Nach dem Wechsel drehte die Oral-Elf dann allerdings auf und schaffte durch Kittel und Gaus den 2:2-Ausgleich. Nun fehlte dem FCI noch ein Treffer zu Platz 15. Die Gäste warfen alles nach vorne und kassierten den dritten und vierten Gegentreffer durch Feick und Leipert zum 2:4-Endstand. Für FCI-Trainer Oral war es die erste Pleite im siebten Spiel. Für den FCI geht es in der Relegation weiter gegen Wehen Wiesbaden.

Al Ghaddiouis ärgert Sandhausen - Behrens als SVS-Retter

Ganz allein auf das Ergebnis der Ingolstädter wollten sich die Sandhäuser aber nicht verlassen und suchten in Regensburg auch den Weg nach vorne. Behrens war der Nutznießer eines Missverständnisses zwischen Jahn-Keeper Pentke und Nachreiner und lupfte den Ball zur Führung ins Netz der Oberpfälzer. Danach machten die Regensburger deutlich mehr und belohnten sich durch Al Ghaddiouis strammen Schuss zum 1:1-Halbzeitstand. Der Stürmer war es dann auch, der das Spiel drehte - per Kopf stellte er auf 2:1 für die Regensburger. Doch die Koschinat-Elf kam nochmal zurück und machte das 2:2 - wieder war Behrens erfolgreich und sicherte damit indirekt dem SVS die Klasse.

Terdodde mit 29 Toren bester Goalgetter - 1:1 in Magdeburg

Terodde machte in Magdeburg das 1:0 für Köln - sein 29. Saisontreffer.
Terodde machte in Magdeburg das 1:0 für Köln - sein 29. Saisontreffer.
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Der 1. FC Köln stand schon seit dem 32. Spieltag als Aufsteiger und Meister fest, in der kommenden Spielzeit wird der Regensburger Noch-Trainer Achim Beierlorzer den Geißbock-Klub in der Bundesliga anleiten. Zum Ausklang trat der Spitzenreiter beim bereits abgestiegenen FC Magdeburg an und wollte sich nach dem 3:5 gegen den Jahn mit einem Sieg aus dem Unterhaus verabschieden. Schon in der dritten Minute machten die Rheinländer ernst - Terodde markierte seinen 29. Saisontreffer und brachte den FC auf Kurs. Nach dem Seitenwechsel schlugen die Magdeburger dann allerdings durch Lohkemper zum 1:1 zurück. In der Folge gab es einige Auseinandersetzungen zwischen beiden Fanlagern, so dass die Partie für fünf Minuten unterbrochen werden musste. Danach passierte nicht mehr viel, Terodde beendet vor Kollege Cordoba (20 Tore) die Saison als bester Goalgetter.

Arp sorgt für versöhnlichen Abschluss - 3:0 gegen Duisburg

Der Hamburger SV musste sich das Thema Aufstieg nach dem 1:4 in Paderborn am 33. Spieltag abschmieren, wollte aber zum Ausklang seine Fans nach einer verkorksten Rückrunde versöhnen. Die Entscheidung gegen Trainer Hannes Wolf wurde bereits vor dem Heimspiel gegen Duisburg verkündet, nach seinem Nachfolger wird gefahndet. Sportlich hatten die Zuschauer Spaß gegen den MSV, der HSV spielte flott nach vorne und ging durch einen Lacroix-Kopfball nach einer Ecke in Front. Direkt nach Wiederbeginn erhöhte Wintzheimer aus kurzer Distanz zum 2:0 mit seinem dritten Saisontor. Den versöhnlichen Schlusspunkt setzte Arp mit seinem ersten Saisontor unter eine auch persönlich sehr enttäuschende Spielzeit.

Darmstadt jubelt dank Kempe

Ein gehandelter Coach auf der Hamburger Trainerbank ist der Darmstädter Dimitrios Grammozis. Mit seinen Lilien feierte er zum Ausklang einen 1:0-Heimsieg gegen Aue - Kempe schoss bereits nach einer Viertelstunde das Siegtor für die 98er.

Fürth besiegt St. Pauli dank Magyar

In Fürth duellierte sich die SpVgg mit dem FC St. Pauli. Nach torlosen erstem Durchgang fielen dann binnen zwei Minuten zwei Tore. Zunächst traf Reese für die Franken, dann glich Diamantakos postwendend zum 1:1 aus. Das Schlusswort in der Nachspielzeit hatte Magyar mit seinem 2:1-Siegtor für die Leitl-Elf.

Das Duell zwischen Bielefeld und Kiel endete 1:0 für die Arminen. Matchwinner für die Ostwestfalen war Clauss in der 71. Minute.

bst

Die Aufstiegssaison in Bildern
Rauf, runter, rauf: Paderborn ist zurück
Paderborns Weg von Liga 3 nach ganz oben
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Nach dem bemerkenswerten Bundesliga-Aufstieg in der Saison 2013/14 ging es für den SC Paderborn 07 in den direkt folgenden Jahren 2015 und 2016 wieder direkt von der 1. Liga in die 3. Liga. Nun nahmen die Ostwestfalen den exakt umgekehrten Weg und kletterten binnen zwölf Monaten um zwei Klassen nach oben zurück in die Eliteklasse. Der Zweitliga-Durchmarsch des SCP in Bildern...
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2. Bundesliga - Tabelle

Pl. VereinTorePkte.
11. FC Köln84:4763
 
2SC Paderborn 0776:5057
 
31. FC Union Berlin54:3357
 
4Hamburger SV45:4256
 
51. FC Heidenheim55:4555
 
6Holstein Kiel60:5149
 
7Arminia Bielefeld52:5049
 
8Jahn Regensburg55:5449
 
9FC St. Pauli46:5349
 
10SV Darmstadt 9845:5346
 
11VfL Bochum49:5044
 
12Dynamo Dresden41:4842
 
13SpVgg Greuther Fürth37:5642
 
14Erzgebirge Aue43:4740
 
15SV Sandhausen45:5238
 
16FC Ingolstadt 0443:5535
 
171. FC Magdeburg35:5331
 
18MSV Duisburg39:6528

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