2. Bundesliga

Neuer Vertrag für Luhukay

Berlin: Hosogai im Anflug - 69-Millionen-Etat

Neuer Vertrag für Luhukay

So sehen Sieger aus: Herthas Coach Jos Luhukay hat seinen Vertrag bis 2016 verlängert.

So sehen Sieger aus: Herthas Coach Jos Luhukay hat seinen Vertrag bis 2016 verlängert. picture alliance

Pfingstsonntag stieg noch die Meisterparty der Berliner in der "Station" in Kreuzberg. Doch ab jetzt geht es darum, möglichst schnell die vielen Personalien zu klären, um im nächsten Jahr eine schlagfähige Truppe ins Rennen zu schicken.

Mit dem Düsseldorfer Linksverteidiger Johannes van den Bergh (26, ablösefrei) besteht Einigkeit über einen Vertrag bis 2016. Neben ihm kommt auch Leverkusens japanischer Allrounder Hajime Hosogai (26). Hertha wird die Ablöse von etwa einer Million Euro in Raten an Bayer zahlen, zudem sicherte sich Leverkusen eine Beteiligung im Fall eines Weiterverkaufs zu.

Trainersteckbrief Luhukay
Luhukay

Luhukay Jos

Spielersteckbrief van den Bergh
van den Bergh

van den Bergh Johannes

Spielersteckbrief Hosogai
Hosogai

Hosogai Hajime

Und bei der Mitgliederversammlung am Dienstagabend wurde verkündet, dass Aufstiegstrainer Luhukay, bislang bis 2014 gebunden, vorzeitig bis 2016 verlängert. "Ich habe immer gesagt, dass die Trainer-Entscheidung das Wichtigste ist", sagte Manager Michael Preetz.

Finanziell scheint die "Alte Dame" für das Unternehmen Bundesliga jedenfalls gerüstet. Wie der Verein am Dienstag mitteilte, wird die Hertha mit einem Etat in Höhe von 69 Millionen Euro in die kommende Saison gehen - das sind rund zehn Millionen Euro mehr als in ihrem bislang letzten Bundesliga-Jahr. Die Berliner rechnen mit 68,1 Millionen an Ausgaben. "Das ist keine schwarze Null, das ist schon eine schwarze Eins", sagte Finanzchef Ingo Schiller. 23 Millionen Euro davon werden für den Profibereich aufgewendet, während Transfereinnahmen nicht in der Kalkulation berücksichtig wurden. Zu seinen Verbindlichkeiten wollte der Verein aber keine Angaben machen. "Dazu wollen wir uns jetzt nicht äußern", erklärte Schiller. Zuletzt drückten die Berliner 42 Millionen Euro an Schulden (Stand: 30. Juni 2012). In der Hauptstadt blickt man jedoch optimistisch drein und geht davon aus, dass sich die Verbindlichkeiten leicht verringern werden.