Bundesliga

Mislintat zwischen Hoffen und Bangen um Kalajdzic

Stuttgart: Die Untersuchung vom Torjäger dauert noch an

Mislintat zwischen Hoffen und Bangen um Kalajdzic

Unglücklicher Auftritt: Sasa Kalajdzic wird vom Platz getragen.

Unglücklicher Auftritt: Sasa Kalajdzic wird vom Platz getragen. imago images/Picture Point LE

Sommermonate scheinen Kalajdzic nicht unbedingt zu liegen. Vor zwei Jahren zog er sich als Neuzugang eine schwere Knieverletzung zu und fiel monatelang aus. Jetzt erwischte ihn vor Kurzem erst das Corona-Virus und verdonnerte ihn zu einer zweiwöchigen Quarantäne, in Leipzig folgte das Verletzungspech. Der Österreicher zog sich Sekunden vor dem Schlusspfiff eine Schulterluxation zu. In diesen Stunden wird der Angreifer genauer untersucht. Mislintat hofft auf gute Nachricht und eine kürzere Pause, fürchtet aber auch das Gegenteil.

Schon in der gestrigen Nacht wurde die Schulter des Stürmers unter Narkose wieder eingerenkt. "Aktuell ist er gerade beim MRT, das über die Schwere der Verletzung des Kapsel- und Bandapparates Aufschluss gibt", erklärt der Sportdirektor. Über die zu befürchtende Ausfallzeit könne er nichts sagen. "Das wissen wir erst, wenn er zurückkommt. Es könnte drei Wochen dauern. Dann wäre er nach der Länderspielpause wieder zurück. Es könnte aber auch, wenn die Verletzung richtig, richtig schwer ist, und je nachdem, ob er operativ behandelt werden muss, zwei oder drei Monate dauern."

Bis zum Bekanntwerden der Untersuchungsergebnisse ist unklar, wie der VfB darauf reagiert. Ob man auf dem Transfermarkt noch einmal aktiv würde. "Das wäre der zweite oder dritte Schritt. Sasa ist aber jetzt erst einmal der erste Schritt", sagt Mislintat, der im schlimmsten Fall die Möglichkeiten ausloten müsste, was finanziell möglich wäre. "Wir werden jetzt nicht durchdrehen, sondern in aller Ruhe die Diagnose abwarten und sehen, wie unser Handlungsbudget überhaupt aussähe."

George Moissidis