Bundesliga

Matchwinner und mehr: Lob für Augsburgs Neuzugang Daniel Caligiuri

Augsburgs Neuzugang überzeugt nicht nur als Scorer

Matchwinner und mehr: Lob für Caligiuri

Daniel Caligiuri freut sich ausgiebig.

Starke Leistung beim 2:0 gegen Dortmund: Daniel Caligiuri. imago images

Seine Qualitäten als Standardschütze waren einer von mehreren Gründen dafür, warum sich der FCA im Sommer die Dienste von Caligiuri sicherte. Mit der scharfen Freistoßflanke, die Felix Uduokhai per Kopf zum 1:0 verwertete, stellte der Deutsch-Italiener diese Fähigkeit gegen den BVB unter Beweis. Beim Konter zum 2:0 zeigte der 32-Jährige dann, dass er auch selbst abschließen kann: Der Ex-Schalker (2017-2020) schüttelte Thomas Meunier ab und schob gegen Roman Bürki cool ein.

Caligiuri war an beiden Treffern beteiligt - und tat dem Spiel des FCA auch darüber hinaus gut. Weil er in der Defensive fleißig mitarbeitete, 11,5 Kilometer zurücklegte, viele Zweikämpfe gewann und am Ball auch dann die Übersicht und die Nerven behielt, wenn es mal eng wurde. Beispielhaft dafür ist eine Szene in der 88. Minute, als Caligiuri den Ball aus dem eigenen Strafraum nicht einfach nach vorne schlug, sondern Jadon Sancho aussteigen ließ und nach links zum frei stehenden Iago passte (dem dann allerdings die Annahme missglückte).

"Seine Leistung mit dem Tor gekrönt"

"Man sieht, wie wichtig es ist, in solchen Spielen die Ruhe zu bewahren", lobte Reuter den Neuzugang: "Er war sehr ballsicher und hat dem Verteidiger auf seiner Seite immer wieder geholfen. Dafür war enorme Laufarbeit notwendig." Trainer Heiko Herrlich sah es ähnlich: "Daniel hat ein super Spiel gemacht und seine Leistung mit dem Tor gekrönt. Er ist sehr spielstark, trotzdem war er bereit, defensiv diszipliniert mitzuarbeiten."

Ob Caligiuri als Ex-Schalker gegen den BVB besonders motiviert gewesen sei, wurde Herrlich nach der Partie gefragt. "Nein, er ist immer motiviert, gegen jeden Gegner", versicherte der FCA-Coach. Also sicher auch am kommenden Sonntag, wenn es gegen Caligiuris früheren Klub Wolfsburg (2013-2017) geht. Gegen den VfL gelangen dem Offensivspieler bereits fünf Tore. Nur gegen Dortmund hat er seit Samstag eines mehr auf dem Konto.

David Bernreuther

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