Bundesliga

Ginter hat "ehrlich gesagt gepumpt wie ein Maikäfer"

Erster Saisonsieg für Borussia Mönchengladbach

Ginter hat "ehrlich gesagt gepumpt wie ein Maikäfer"

Musste mit seinen Kollegen gegen Bielefeld in allen Lagen viel kämpfen und arbeiten: Matthias Ginter.

Musste mit seinen Kollegen gegen Bielefeld in allen Lagen viel kämpfen und arbeiten: Matthias Ginter. imago images/Team 2

"Es war ein Sieg des Willens", kommentierte BMG-Führungsspieler Stindl am Sonntagabend kurz nach Spielschluss ins DAZN-Mikrofon - und beschrieb damit das wirklich hart erarbeitete 3:1 gegen stark mithaltende, stark kämpfende und offensiv auch sich regelmäßig zeigende Gäste aus Bielefeld.

Der Doppelpacker betonte aber trotz der Mühe mit den Ostwestfalen sogleich auch die übergeordnete Bedeutung des herbeigesehnten Knotenlösers: "Die Aufgabe war ganz klar, endlich in die Saison reinzukommen - und das haben wir erledigt. Es war das erwartet schwere Spiel, Bielefeld ist brutal schwer zu schlagen. Das war eine richtige Hausnummer heute, aber hinten heraus war es eben ein Sieg des Willens. Und das haben wir erledigt, das Spiel hinten raus auf unsere Seite gezogen. Es war sicherlich noch alles in Butter hier, aber das wird."

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Nach einem 1:1 zum Bundesliga-Auftakt gegen Meister Bayern München und den anschließenden Pleiten in Leverkusen (0:4) und bei Union Berlin (1:2) ist der erste Dreier also an diesem 4. Spieltag aufs Konto der Fohlen geschaufelt worden. Die Borussia dürfe "der Kapelle nicht weiter hinterherlaufen", hatte Hütter auch nochmals vor dem Anstoß gefordert - und hinterher den Erfolg vor 24.500 Zuschauern ebenfalls als höchst erleichternd für den gesamten Klub beschrieben: "Das war ein Befreiungsschlag. Es war zwar auch ein Arbeitssieg und es hat auch noch nicht alles gepasst, aber mit dem Sieg bin ich natürlich zufrieden."

Ginter dabei nach zehn Tagen Quarantäne

Neben Stindl und dem starken Joker Patrick Herrmann, der bereits kurz nach seiner Hereinnahme die beiden entscheidenden Tore zum 2:1 und 3:1 direkt vorbereitet hatte, war auch Matthias Ginter mit seinen Abwehrkollegen beteiligt. Denn wenngleich sich die aufgebotene Dreierreihe mit Nico Elvedi und Jordan Beyer anfangs erst finden musste und unmittelbar vor dem Pausengang das zwischenzeitliche 1:1 zugelassen hatte, so stand die Abwehr in vielen Phasen auch sicher.

Ginters sichtlich Einschätzung fiel deswegen positiv aus: "Es war sehr erleichternd. Es war zwar nicht einfach, wir mussten kämpfen, wir mussten laufen - doch haben das Spiel am Ende dank des Doppelschlags auf unsere Seite gezogen."

Seine eigene Leistung beschrieb der Nationalspieler und Weltmeister von 2014, der zuletzt aufgrund einer Corona-Infektion außen vor gewesen war, wie folgt: "Ich persönlich habe ehrlich gesagt gepumpt wie ein Maikäfer nach zehn Tagen Quarantäne. Aber ich bin einfach froh, dass es geklappt hat und ich dabei war."

mag

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