Bundesliga

DFB: Keine Einsprüche gegen Spielwertungen möglich

Kontrollausschuss überprüft den Fall von Silas Katompa Mvumpa

DFB: Keine Einsprüche gegen Spielwertungen möglich

Hat sich offenbart: Silas Katompa Mvumpa.

Hat sich offenbart: Silas Katompa Mvumpa. picture alliance

"Der VfB Stuttgart hat den DFB über den Vorgang informiert. Der DFB-Kontrollausschuss wird die Angelegenheit im Hinblick auf ein mögliches sportstrafrechtliches Fehlverhalten des Spielers überprüfen", sagte Dr. Anton Nachreiner, Vorsitzender des Kontrollausschusses.

Wamangituka hat offenbar zwei Jahre lang unter falscher Identität für den VfB gespielt. Der Kongolese habe den VfB kürzlich offenbart, dass er "Opfer von Machenschaften seines ehemaligen Spielervermittlers" geworden und Wamangituka nicht sein richtiger Name sei, so der Klub in einer Mitteilung wenige Stunden zuvor. Der korrekte Name des Spielers ist demnach Silas Katompa Mvumpa. Auch das Geburtsdatum des Stürmers war falsch.

"Keine Einsprüche gegen Spielwertungen anhängig"

Juristische Konsequenzen drohen dem Verein nach derzeitigem Stand eher nicht. "Es liegt eine durch die DFL wirksam erteilte Spielerlaubnis vor", erklärt Hans E. Lorenz, der Vorsitzende des DFB-Sportgerichts und fügt an: "Davon abgesehen sind beim DFB-Sportgericht keine Einsprüche gegen Spielwertungen anhängig. Diese können wegen Fristablauf auch nicht mehr eingelegt werden."

In der Rechts- und Verfahrensordnung des DFB heißt es unter Paragraph 17: "Einsprüche gegen die Wertung von Bundesspielen müssen innerhalb von zwei Tagen nach Ablauf des Tages, an dem das Spiel stattgefunden hat, bei der DFB-Zentralverwaltung schriftlich eingelegt und in kurzer Form begründet werden."

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