Bundesliga

BVB arbeitet an Duranville-Verpflichtung

Belgisches Toptalent hat bereits Profi-Erfahrung gesammelt

BVB arbeitet an Duranville-Verpflichtung

Bald BVB-Profi? Julien Duranville.

Bald BVB-Profi? Julien Duranville. IMAGO/Belga

BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl hält das Arbeitstempo hoch. Nach der Vertragsverlängerung mit Youssoufa Moukoko und dem Transfer von Außenverteidiger Julian Ryerson, der für fünf Millionen Euro von Union Berlin kam, arbeiten die Dortmunder Verantwortlichen aktuell an der Verpflichtung eines weiteren Neuzugangs: Julien Duranville, belgisches Toptalent vom RSC Anderlecht, könnte sich schon bald Borussia Dortmund anschließen.

Die in der Regel gut informierte französische "L'Equipe" veröffentlichte am Mittwochmittag bereits Einzelheiten des angestrebten Deals: Demnach soll Duranville bereits am Donnerstag zum Medizincheck in Dortmund eintreffen, wo er einen Vertrag bis 2027 unterschreiben soll. Als Ablöse sind 8,5 Millionen Euro im Gespräch, die sich durch Bonuszahlungen noch um drei Millionen Euro erhöhen können. Wie Recherchen des kicker ergaben, sind noch Detailfragen zu klären, ehe der Weg für Duranville nach Dortmund endgültig frei ist.

Bereits seit mehr als einem Jahr steht der Youngster unter Beobachtung des BVB, der für sein sehr gutes Toptalente-Scouting europaweit bekannt ist. Der 16-Jährige kann auf beiden offensiven Flügeln attackieren, wobei er als Rechtsfuß überwiegend auf der linken Seite eingesetzt wird. Für Anderlecht absolvierte er in dieser Saison bereits sechs Partien in der Jupiler Pro League (ein Tor) und wurde zudem vier Mal in der Europa Conference League eingesetzt, ehe ihn eine schwere Muskelverletzung ausbremste.

Wenig überraschend interessierten sich mehrere Klubs aus Europa für Duranville. Der BVB jedoch rechnete sich recht früh bereits gute Chancen aus aufgrund der eigenen Erfolge mit Nachwuchsspielern wie Jadon Sancho, Jude Bellingham oder zuletzt Jamie Bynoe-Gittens.

Fresneda: Kauf mit Rückleihe?

Weiterhin interessiert ist der BVB zudem am spanischen Rechtsverteidiger Ivan Fresneda von Real Valladolid. Diskutiert wird in spanischen Medien derzeit über einen Kauf bereits in diesem Winter samt Rückleihe an Valladolid bis zum Sommer. Der theoretische Vorteil dieses Modells: Der 18-Jährige könnte in La Liga weiter Spielpraxis sammeln, ehe er im Sommer bei seinem neuen Klub die Startelf attackiert.

Doch das Außenverteidiger-Talent, das rund zehn Millionen Euro zuzüglich möglicher Bonuszahlungen kosten soll, hat auch noch weitere Interessenten auf den Plan gerufen. Eine Entscheidung, für welchen Klub Fresneda in Zukunft auflaufen wird, ist noch nicht gefallen.

Matthias Dersch, Patrick Kleinmann

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