Bundesliga

Jakob Busk bleibt Union Berlin erhalten

Der schon verabschiedete Torwart Nummer 3 verlängert

Busk bleibt Union erhalten

Ein Abschied, der am Ende keiner war: Jakob Busk beim letzten Heimspiel der vergangenen Saison.

Ein Abschied, der am Ende keiner war: Jakob Busk beim letzten Heimspiel der vergangenen Saison. IMAGO/Matthias Koch

Der 1. FC Union Berlin hat seinen Kader auf der Torwartposition komplettiert. Der neue Mann, der hinter Frederik Rönnow und dem von Bayer Leverkusen ausgeliehenen Lennart Grill in der Saison 2022/23 als Keeper Nummer 3 firmieren soll, ist allerdings ein alter Bekannter: Jakob Busk.

Auf den Abschied folgt die Rückkehr

Der 28 Jahre alte Däne war eigentlich vor dem letzten Heimspiel der vergangenen Saison am 14. Mai gegen den VfL Bochum (3:2) verabschiedet worden, weil sein Vertrag nicht verlängert werden sollte. Nun kommt es zur unerwarteten Rückkehr des 1,89 Meter großen und 85 Kilo schweren Torhüters, auch, weil der von einer Leihe bei Austria Klagenfurt zurückgekehrte Lennart Moser zum belgischen Erstligisten KAS Eupen transferiert wurde.

Busk ist somit bei den Eisernen nach Kapitän Christopher Trimmel der dienstälteste Profi im Kader. Der ehemalige U-21-Nationalspieler Dänemarks war im Januar 2016 vom damaligen norwegischen Zweitligisten Sandefjord Fotball nach Berlin-Köpenick gekommen. In der Rückrunde der Saison 2015/16 bestritt der in Kopenhagen geborene und beim FC Kopenhagen ausgebildete Torwart 14 Partien für Union in der 2. Bundesliga, denen in der Saison 2016/17 (22) sowie der Spielzeit 2017/18 (20) insgesamt 42 weitere Einsätze im deutschen Fußball-Unterhaus folgten.

Sein bislang letztes Punktspiel für die Eisernen absolvierte der blonde Keeper am 7. April 2018 im Heimspiel der 2. Liga gegen den MSV Duisburg (0:0), ehe er sich ab der Saison 2018/19 hinter zunächst hinter Rafal Gikiewicz und dann hinter Andreas Luthe und Rönnow einreihen musste. Insgesamt hat Busk für Union bisher 57 Pflichtspiele bestritten. Ob in der neuen Saison weitere dazu kommen, ist offen. Über die Laufzeit von Busks Vertrag machte Union keine Angaben.

Andreas Hunzinger

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