Bundesliga

Absage für Alaba-Berater: Salihamidzic spricht Klartext

"Ich denke nicht, dass David selbst glaubt..."

Absage für Alaba-Berater: Salihamidzic spricht Klartext

Gibt es noch eine Einigung? David Alaba und Bayern-Sportvorstand Hasan Salihamidzic.

Gibt es noch eine Einigung? David Alaba und Bayern-Sportvorstand Hasan Salihamidzic. Getty Images/imago images

Bei einer Verhandlungsrunde mit Pini Zahavi sei Hasan Salihamidzic "völlig ausgeflippt", hatte Ex-Präsident Uli Hoeneß unlängst verraten. Jetzt hat der Sportvorstand des FC Bayern dem Berater von David Alaba im kicker eine klare Absage erteilt: Die millionenschweren Forderungen, die Zahavi für seinen Mandaten und sich im Poker um eine Vertragsverlängerung stellt, werden die Bayern nicht erfüllen.

"Verrücktheiten, wie er das vielleicht aus anderen Klubs kennt, werden wir nicht machen"

"Beim FC Bayern gibt es eine sportliche und finanzielle Obergrenze: Robert Lewandowski und Manuel Neuer. Ich denke nicht, dass David selbst glaubt, er stünde über diesen zwei Kollegen", wird Salihamidzic deutlich. "Zahavi denkt in anderen Dimensionen, das kann er, aber da werden wir ihm nicht folgen. Verrücktheiten, wie er das vielleicht aus anderen Klubs kennt, werden wir nicht machen. Und schon gar nicht in einer Zeit, in der Umsätze und Gewinne einbrechen, im Fußball wie überall im Wirtschaftsleben."

Wie schon Hoeneß trennt auch Salihamidzic zwischen Alaba und dessen Agenten: "David ist ein super Spieler und super Typ. Er wird von allen im Klub, von allen in der Mannschaft, vom Trainer, vom Präsidenten geschätzt, vom CEO, von mir, von Oliver Kahn und natürlich von Uli - tatsächlich von allen. Wertschätzung ist im Übermaß vorhanden. Jeder möchte, dass David bleibt. Fakt ist, er hat unser attraktives Angebot wiederholt abgelehnt, trotzdem versuchen wir noch, ihn zu überzeugen."

Alaba bleiben drei Möglichkeiten

Mit noch mehr Geld allerdings nicht. Der Bayern-Aufsichtsrat hat längst beschlossen, dass das aktuelle Angebot für Alaba das letzte sein solle. Bleiben drei Möglichkeiten für den 28-jährigen Österreicher: Er verlängert trotzdem, er geht 2021 ablösefrei, oder Zahavi findet einen Arbeitgeber, der das erträumte Gehalt und eine adäquate Ablösesumme zahlt.

Wie die Verhandlungen mit Thiago liefen und alles zum Start der Bundesliga-Saison lesen Sie im aktuellen kicker vom Donnerstag - hier als e-Magazine.

Karlheinz Wild/jpe

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