2. Bundesliga

Hecking-Abschied beim Hamburger SV ganz nah

Analysegespräche ergeben keine gemeinsamen Voraussetzungen

Hecking-Abschied beim Hamburger SV ganz nah

Dieter Hecking

Dieter Hecking wird in Zukunft wohl nicht mehr beim Hamburger SV an der Seitenlinie stehen. imago images

"Was gegen Hecking spricht" hatte der kicker am Donnerstag getitelt und skizziert, dass zum einen die Erwartungen des 55-Jährigen nicht zu den anstehenden Sparmaßnahmen bei den Hanseaten passen, dass zum anderen aber auch der HSV konkrete Antworten auf bohrende Fragen hören wollte: Weshalb sind die Talente stagniert? Weshalb sind Säulen und am Ende nahezu alle Spieler weggebrochen?

Mittwoch hatten sich Boldt und Hecking nach der Verabschiedung am Montag erstmals wieder getroffen, stehen seitdem im permanenten Austausch. Das Resultat der gemeinsamen Analyse ist noch nicht offiziell verkündet, die Richtung aber klar: beide Seiten sehen nicht die Voraussetzungen für eine Fortsetzung der Zusammenarbeit - obwohl die gegenseitige Wertschätzung im zwischenmenschlichen Bereich groß ist.

Boldt hat Grammozis im Blick

Boldt beschäftigt sich parallel zu den Analyse- und Trennungsgesprächen mit Hecking bereits mit der Nachfolgersuche. Ein konkreter Kandidat ist Dimitrios Grammozis. Der Erfolgscoach aus Darmstadt wird seit kurzem vom renommierten und in Hamburg wohnhaften und gut vernetzten Berater Thies Bliemeister vertreten. Kurze Wege, die schnelle Entscheidungen bringen könnten.

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Sebastian Wolff

kicker.tv Stimme

Hecking: "Die Verantwortung muss ich dann schon übernehmen"

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