Bundesliga

Fischer hadert: "Hinnehmen und nicht den Kopf verlieren"

Union bricht gegen Hertha nach der Pause ein

Fischer hadert: "Hinnehmen und nicht den Kopf verlieren"

Urs Fischer

War mit dem Umgang seines Teams mit den Gegentoren nicht zufrieden: Union-Trainer Urs Fischer. Getty Images

"Der Beginn der zweiten Hälfte war der Schlüssel, das erste Gegentor bringt uns völlig aus dem Konzept. Über die zweite Hälfte müssen wir uns unterhalten", sagte Urs Fischer nach der Pleite im Berliner Olympiastadion bei "DAZN", fügte allerdings auch hinzu: "Vor der Pause war es ein völlig ausgeglichenes Spiel. Wir haben in der ersten Hälfte auch gut verteidigt", meinte der Schweizer.

Fischer sah gegen die engagierte und lauffreudige Hertha weniger ein Qualitätsproblem als ein mentales: "Es waren weniger taktische Mängel. Das erste Gegentor musst du akzeptieren. Weiter geht's! Hinnehmen und nicht völlig das Konzept und den Kopf verlieren. Dann lädt man die Hertha ein", haderte Fischer.

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Prömel vor Mainz-Spiel: "Wir bleiben selbstbewusst"

Ähnlich wie sein Coach schätzte auch Mittelfeldspieler Grischa Prömel die Gründe für die Niederlage ein: "Wir haben es in der erste Hälfte ordentlich gemacht. Der Doppelschlag hat und das Genick gebrochen. Wir mussten aufmachen und haben Räume preisgegeben, das darf man gegen Hertha so nicht machen", sagte der 25-Jährige, der aber auch Lob für den Lokalrivalen übrig hatte: "Hertha hat es gut gemacht und den Ball laufen gelassen. Wir haben nicht gut verteidigt und Hertha eingeladen. Ihr Tempo ist dann schwer zu verteidigen."

Weder Fischer noch Prömel sehen vor der nun folgenden richtungsweisenden Mittwochspartie gegen den drei Punkte hinter Union rangierenden 1. FSV Mainz 05 indes Gründe für Trübsal. "Mittwoch kommt die nächste Aufgabe, wir haben ein Spiel verloren, nicht mehr und nicht weniger", sagt Fischer - und Prömel ergänzt: "Wir bleiben selbstbewusst. Es ging für uns von Anfang an nur um Klassenerhalt. Wir orientieren uns nach unten."

jom

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