2. Bundesliga

KSC-Trainer Christian Eichner: "Deswegen habe ich da ein Problem"

Kobald hat seine Gelbsperre abgesessen und drängt ins Team

KSC-Trainer Eichner: "Deswegen habe ich da ein Problem"

Christian Eichner

Christian Eichner hat mit dem KSC den VfL Bochum im Blick. imago images

Die Elf, die die Lilien mit 2:0 bezwang, kann Eichner am Sonntag nicht aufbieten, denn Jerome Gondorf (Gelbsperre) wird definitiv nicht auflaufen können. "Wir sind momentan in der glücklichen Lage, dass wir sowohl taktisch als auch personell reagieren können", gibt sich der KSC-Coach am Freitag aber gelassen. "Das heißt, wir können mit zwei Sechsern spielen oder den Ausfall vom Personal her 1:1 auffangen."

Gondorf fällt aus, dafür hat Christoph Kobald seine Gelbsperre abgesessen - und sorgt bei Eichner für die Qual der Wahl in der Innenverteidigung: Kobald, Daniel Gordon und David Pisot heißen die Kandidaten. "Deswegen habe ich da ein Problem. Es wird vielleicht ein berühmt-berüchtigte Bauchentscheidung am Sonntagmorgen werden", erklärte Eichner.

Keine Bauchentscheidung musste der KSC-Coach bei der Personalie Anton Fink treffen. Der Torjäger, in der vergangenen Saison mit 15 Treffern und zehn Vorlagen in 34 Partien einer der Aufstiegsgaranten, spielt in der 2. Liga nicht die Hauptrolle. "Die Rolle von Anton hat sich im Vergleich zur dritten Liga ein Stück weit verändert", meinte Eichner, der Rekordtorschütze der 3. Liga (136 Treffer) sei "der Mann für spezielle Momente im Spiel". In 16 Einsätzen netzte Fink dreimal und gab eine Vorlage. Wenn der 32-Jährige traf, punktete der KSC auch. Darf Fink gegen Bochum zumindest kurz seine Qualitäten zeigen?

Eichner erwartet starke Bochumer, möchte mit seinem Team "daher auf diesem Weg weitermachen. Denn wenn wir am Sonntag ein Stück weit von diesem Weg abweichen, dann ist der Gegner in Summe zu stark".

nik

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