2. Bundesliga

Karlsruher SC beendet Sieglosserie - Ben-Hatira nicht verwundert

Karlsruhe beendet Sieglosserie souverän

Ben-Hatira: "Ganz ehrlich: Mich wundert der Auftritt nicht"

Änis Ben-Hatira

Volltreffer: Änis Ben-Hatira. imago images

Absolut souverän hat der Karlsruher SC das nordbadische Duell beim SV Sandhausen am Sonntag mit 2:0 für sich entschieden und damit eine 86 Tage lange Durststrecke beendet. Es war außerdem der erste Sieg im vierten Pflichtspiel unter der Regie von Christian Eichner, der in der Verantwortung bleiben dürfte. "Ich habe mich sehr für die Mannschaft gefreut, dass sie endlich mal wieder weiß, wie sich ein Sieg anfühlt, wie Erfolg schmeckt", freute sich der Nachfolger von Alois Schwartz.

Eichner hatte die Starformation verändert, überraschte personell. In der Innenverteidigung erhielt der 22-jährige Christoph Kobald gegenüber Kapitän David Pisot den Vorzug. Im zentralen defensiven Mittelfeld nominierte er den 21 Jahre alten, körperlich starken Alexander Groiß. Aber vor allem Startelf-Debütant Änis Ben-Hatira erwies sich als Volltreffer. Er bereitete das 1:0 durch Jerome Gondorf vor und erzielte den zweiten KSC-Treffer selbst.

Trainingsbiss ins Spiel mitgenommen

"Schöner kann es nicht laufen", sagte Ben-Hatira gegenüber "Wildpark TV". Das sah auch der kicker so und wählte den Linksaußen (kicker-Note 1) zum Spieler des Tages. Nach den zuletzt schwierigen Wochen sei der Sieg aber wichtiger als die Einzelleistung, so Ben-Hatira, der wenig überrascht war vom souveränen Auftritt in Sandhausen: "Es war von Anfang der Woche an spürbar, dass wir was holen wollen. Mich wundert der Auftritt von heute nicht, sage ich ganz ehrlich. Er war das Ergebnis dieser guten Trainingswoche."

Auch Eichner berichtete von einer "überragenden" Trainingswoche. Daran habe die Mannschaft im Spiel am Sonntag angeknüpft. Aber: "Leider Gottes ist der Abstiegskampf sehr unangenehm. Es ist also nur ein erster Schritt in die richtige Richtung gewesen. Jetzt freuen wir uns eineinhalb Tage, und dann bereiten wir uns auf Nürnberg vor und versuchen da, weitere Punkte auf unser Konto zu bekommen."

cfl/pp