2. Bundesliga

1. FC Nürnberg: Behrens und Mavropanos stehen für den Aufschwung

Nürnberg: Mavropanos zeigt sich spiel- und kampfstark

Zurück auf der Zehn: Behrens blüht auf

Hanno Behrens und Robert Palikuca (li.)

Die Laune wird besser: Hanno Behrens und Sportvorstand Robert Palikuca (li.). imago images

Der Club ist seit drei Spielen unbesiegt und zeigt einen spürbaren Aufwärtstrend. Das lässt sich an verbesserter Abstimmung und Raumaufteilung festmachen, aber auch an zwei Personalien.

Zum einen an Kapitän Hanno Behrens, der aus seinem Tief herausgefunden hat. Dass ihn sein Trainer von der Sechs, beziehungsweise Acht seit Längerem wieder nach vorne direkt hinter Stoßstürmer Michael Frey beordert hat, zeigt mehr und mehr Wirkung. Und dies nicht nur, weil dem 29-Jährigen in Heidenheim ein Tor und ein Assist gelangen (kicker-Note 2, erstmalige Berufung in die Elf des Tages). Schon beim 1:0-Sieg in Osnabrück hatte der Elmshorner getroffen.

Mavropanos spiel- und kampfstark

Dann wäre da noch die Winterleihgabe des FC Arsenal. Der imponierend athletische wie gleichermaßen spiel- und kampfstarke Innenverteidiger Konstantinos Mavropanos (vier Einsätze, kicker-Notenschnitt 2,88, zweimal in der Elf des Tages) erweist sich als riesige Verstärkung für die einst so löchrige Deckung der Franken. Dass sich der Club nach zwei Zu-null-Spielen in Heidenheim zwei Treffer fing, und der 22-Jährige beim zweiten nicht ganz schuldlos war, muss da kein Widerspruch sein.

Das beginnt damit, dass der FCN auf einen guten Gegner mit großer Offensivwucht traf, und endet damit, dass das 2:2, weil ein stark ausgeführter Standard, letztendlich nur ganz schwer zu verteidigen war. Dass sich der Abwehrspieler dafür dennoch verantwortlich fühlte, weil ihm Tim Kleindienst entwischte, spricht für sich und damit auch für ihn. Es war der einzige kleine Makel eines ansonsten bemerkenswerten Auftritts.

aho/chb

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