Bundesliga

FC Bayern mit Manuel Neuer - Coman und Hernandez von Beginn an?

Bayern erwartet in Köln eine Mannschaft, "die sehr wehtun kann"

Neuer schon gesund - Flick ist "happy" mit Coman und Hernandez

Lucas Hernandez und Kingsley Coman

Kämpfen sich nach ihren Verletzung zurück: Lucas Hernandez und Kingsley Coman. imago images

So schnell ist ein Magen-Darm-Infekt dann auch wieder verflogen. Am Donnerstag hatte Manuel Neuer das Training des FC Bayern krankheitsbedingt verpasst, am Freitag mischte der Kapitän schon wieder mit. Also verkündete ein offensichtlich erkälteter Hansi Flick, dass der Kapitän am Sonntag beim 1. FC Köln (15.30, LIVE! bei kicker) spielen kann.

"Bis auf Javi und Niklas", also Martinez und Süle, erzählte Flick weiter, kann der FCB-Coach aus dem Vollen schöpfen. Das betrifft auch die zuletzt langsam herangeführten Lucas Hernandez und Kingsley Coman. "Wir sind happy, dass es bei beiden schnell gegangen ist", sagte Flick, ohne zu verraten, ob einer der beiden in Köln startet. "Wenn die englischen Wochen beginnen", in genau elf Tagen, "müssen alle möglichst bei 100 Prozent sein."

Vor Chelsea kommen jedoch erst noch Köln und Paderborn. Flick erwartet im Rheinland einen Gegner, der "sehr wehtun kann, wenn man zu nachlässig ist". Also will der FC Bayern am liebsten nicht nachlässig sein. "Die Art und Weise, wie sie verteidigen", lobte Flick die Kölner weiter, "ist sehr mutig. Sie setzen den Gegner hoch unter Druck und können gut umschalten."

Insgesamt kann Bayerns Trainer momentan mit seiner eigenen Mannschaft ganz zufrieden sein, ist er ja auch. "Man muss sagen, dass wir eine erfolgreiche Rückrunde spielen", erklärte der 54-Jährige angesichts von drei Ligasiegen, einem Remis gegen Leipzig und des (unnötig knappen) Pokalerfolgs gegen Hoffenheim.

Hängt das mit der zurückgekehrten Harmonie im Kader zusammen? "Solange du gewinnst, ist alles in Ordnung", bremste Flick, gestand aber auch: "Es ist wichtig, dass man jeden mitnimmt. Ich weiß nicht, ob ich das immer so top mache. Vielleicht sagt der eine, dass ich mit ihm zu wenig gesprochen habe…" Insgesamt freue sich der ehemalige Assistent von Niko Kovac aber, "dass die Spieler selbst zu mir kommen". Das sei ein gutes Zeichen. "Das sind so Dinge, die hier gerade positiv sind und mir gut gefallen."

mkr

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