3. Liga

FC Bayern in Torlaune gegen Halle

Niederlagen für FCI und MSV - Braunschweig rückt heran

FC Bayern in Torlaune gegen Halle

Hatten sechs Mal Grund zum Jubeln: Die Bayern schickten Halle mit 6:1 nach Hause.

Hatten sechs Mal Grund zum Jubeln: Die Bayern schickten Halle mit 6:1 nach Hause. imago images

Kantersieg und Rekordsieg: FC Bayern deklassiert Halle

Der Trend setzt sich für den FC Bayern II und Halle weiter fort - die Münchner siegen im neuen Jahr weiter, die Sachsen-Anhaltiner verlieren weiter. Für die Heimmannschaft von Sebastian Hoeneß legte Wriedt mit seinem Doppelpack am Montag den Grundstein für den letztlich klaren 6:1-Erfolg. Der Stürmer antwortete mit seinem zweiten Treffer postwendend auf den zwischenzeitlichen Ausgleich des Halleschen FC durch Nietfeld und besorgte damit die 2:1-Pausenführung. Nach dem Seitenwechsel blieben die "kleinen Bayern" effizient und schraubten gegen die defensiv nachlässigen Gäste das Ergebnis durch Kern, Zirkzee, Kühn und Jeong verdientermaßen in die Höhe. Dank des Kantersiegs - nie gewann der FCB höher in der 3. Liga - verdrängen die Bayern damit Lokalrivale 1860 München von Platz acht.

3. Liga - 24. Spieltag
3. Liga - Tabelle
Pl. Verein Punkte
1
MSV Duisburg
44
2
FC Ingolstadt 04
41
3
SpVgg Unterhaching
41
3. Liga - Torjäger 2019/20
Wriedt Kwasi Okyere
17
Bunjaku Albert
15
Hosiner Philipp
15

Überraschung: Zwickau schlägt Duisburg

Schwächelt der Tabellenführer? Nach einem 1:1 gegen Eintracht Braunschweig unterlag der MSV Duisburg am Sonntag (13 Uhr) beim FSV Zwickau mit 0:1. Mit Moritz Stoppelkamp fehlte der Kapitän und Kreativmotor des MSV mit einer Gelbsperre - und wurde schmerzlich vermisst. Nach rund einer halben Stunde wurden die Gastgeber immer mutiger, ein Tor wollte aber vor der Pause nicht mehr gelingen. Das fiel dann in der 60. Minute durch einen Kopfball von Wegkamp. Auch im Anschluss agierte Duisburg nicht zwingend genug, um das Spiel noch einmal zu drehen. Somit verpasste es der MSV, sich an der Tabellenspitze von der Konkurrenz abzusetzen.

Mannheim gelingt der späte Ausgleich

Auch der SV Waldhof Mannheim konnte die Gunst der Stunde nicht nutzen und kam im Heimspiel gegen Carl Zeiss Jena nur zu einem 1:1. Und das war sogar glücklich. Nachdem Jena sich zunächst aufs Verteidigen konzentriert hatte, landete der erste Torschuss im Mannheimer Kasten: Ein abgefälschter Freistoß von Hammann (23.) ließ Königsmann im Tor der Mannheimer keine Abwehrchance. Mannheim drängte vor allem nach der Pause zunehmend auf den Ausgleich, kam aber kaum zum Abschluss. Erst in der zweiten Minute der Nachspielzeit konnte Korte viel umjubelt egalisieren. Mannheim bleibt auf Rang vier, Jena einen Punkt hinter Großaspach Schlusslicht.

Nächster Rückschlag für Ingolstadt

Der FC Ingolstadt wollte das 1:3 in Würzburg eigentlich vergessen machen und den Druck auf Spitzenreiter Duisburg erhöhen. Doch statt der möglichen Tabellenführung gab es Samstag den nächsten Rückschlag - 0:1 gegen Uerdingen. Das Team von Trainer Jeff Saibene kassierte den entscheidenden Gegentreffer kurz vor dem Ende, Evina vollendete per Seitfallzieher für den KFC sehenswert (88.). Es war die zweite Heimniederlage für die Schanzer. Uerdingen rückt mit dem zweiten Dreier hintereinander bis auf Platz sechs hoch.

Wollitz weiter sieglos: Magdeburg bleibt vor Chemnitz

Der Chemnitzer FC holte in Magdeburg einen Zähler, hat nun acht Punkte aus den vergangenen vier Spielen geholt und bleibt über dem Strich. Das Team von Trainer Patrick Glöckner führte nach dem Tor von Bozic (41.) gegen in der Offensive wenig effektive Magdeburger, die durch einen von Gjasula verwandelten Elfmeter (78.) zum Ausgleich kamen. Der Negativtrend des seit sieben Spielen erfolglosen FCM (0/3/4) hält an, dennoch bleibt Magdeburg einen Punkt vor den Himmelblauen. Die Bilanz des neuen Trainers Claus-Dieter Wollitz bleibt mau: vier Spiele, nur zwei Zähler.

Braunschweig beendet den Negativtrend - FCK 2020 weiter sieglos

Nach sechs Partien ohne Dreier (0/4/2) hat Braunschweig beim 2:0 gegen das 2020 noch sieglose Kaiserslautern den Bock umgestoßen und kann den Bick nach dem 10. Saisonsieg wieder nach oben richten. Biankadi mit einem satten Schuss ins linke obere Toreck (12.) und Kijewski (44.) trafen schon vor der Pause. Der FCK bemühte sich, näherte sich dem Eintracht-Tor auch immer wieder gefährlich an, mehr als einmal Aluminium durch Kraus sprang aber nicht heraus.

Köllners Serie hält auch in Meppen

1860 München bleibt auch im neunten Spiel unter Michael Köllner ungeschlagen, zuletzt gab es aber drei Unentschieden - auch beim 1:1 in Meppen. Da schlug Undav per Kopf nach einer Ecke schon nach vier Minuten zu, die Löwen glichen den 14. Saisontreffer des SVM-Torjägers kurz nach der Pause durch Niemann aus. Beide Klubs bleiben im oberen Tabellenmittelfeld hängen.

Unterhaching: Zwei Routiniers, ein Unentschieden

Die SpVgg Unterhaching empfing erstmals in ihrer Geschichte Viktoria Köln und musste sich gegen die abstiegsgefährdeten Gäste mit einem 1:1 zufriedengeben. Das Team von Trainer Claus Schromm lag schon nach zwei Minuten nach einem Flugkopfball von Routinier Bunjaku mit 0:1 zurück, der ebenfalls sehr erfahrene Stroh-Engel egalisierte kurz nach seiner Einwechslung per Elfmeter (62.). Köln wurde ein Treffer aberkannt (Hajrovic, 78., Abseits). Unterhaching ist seit sieben Spielen ungeschlagen (3/4/0), bleibt ganz oben dabei. Die Viktoria bleibt unter dem Strich.

Rostocks Verhoek verstärkt Großaspachs Sorgen

Die SG Sonnenhof Großaspach zog nach nur drei Spielen unter der Leitung von Mike Sadlo und Heiner Backhaus die Reißleine, Markus Lang übernahm erneut als Interimscoach. Diesmal aber ohne Zählbares beim 0:1 gegen Rostock. Der Tabellen-18., der letztmals am 1. November (1:0 in Zwickau) gewinnen konnte, fing sich das Gegentor in der 22. Minute durch Verhoek, dem zuvor noch ein Tor aberkannt wurde (8., Abseits). Einmal Innenpfosten - mehr war für die SGS nicht drin. Vielmehr wurde auf der anderen Seite auch ein Hanslik-Treffer nicht gegeben (67.). Großaspach hat nun schon zehn Punkte Rückstand auf das rettende Ufer.

Münster tritt im Keller auf der Stelle

Der 24. Spieltag wurde am Freitagabend mit einer Nullnummer zwischen Münster und Würzburg eröffnet. Viel Kampf, wenig Ertrag - die Preußen konnten den dringend benötigten Dreier gegen die formstarken Kickers - zuletzt zwei Siege, 9:1 Tore - nicht einfahren. Münster hatte bei einem Löhmannsröben-Kopfball, der auf der Linie geklärt wurde (62.), seine größte Chance, musste sich am Ende aber mit dem neunten Remis und auf jeden Fall sechs Punkten Rückstand auf das rettende Ufer begnügen.

kon