Bundesliga

Werder Bremen - Kohfeldt rechnet gegen Hoffenheim fest mit Vogt

Bartels vorm Joker-Comeback

Kohfeldt rechnet fest mit Vogt

Kevin Vogt

Spiel in den Planspielen des Trainers eine große Rolle: Kevin Vogt. picture alliance

Werder-Coach Florian Kohfeldt am Freitag auf der Spieltagspressekonferenz: "Wir können davon ausgehen, dass es eine gute Chance gibt, dass Kevin spielt." Das war augenscheinlich sogar noch betont zurückhaltend formuliert. Dass Kohfeldt gedanklich fest mit Vogt rechnet, ließ er bei der Frage nach der angestrebten Grundformation für Sonntag durchblicken: "Kevin kann auf der Sechs spielen, Kevin kann Dreierkette spielen - wir haben alle Variationsmöglichkeiten."

Kevin hier, Kevin da, in sämtlichen Planspielen Kohfeldts übernimmt die Hoffenheimer Leihgabe also eine zentrale Rolle. "Kevin ist natürlich ein Faktor für die notwendige Stabilität", erklärt der Fußballlehrer denn auch. "Wir brauchen Leidenschaft und Aggressivität, beides muss man aber auch organisieren. Kevin hat einen guten Überblick - und im richtigen Moment die nötige Aggressivität, den Zug zum Ballgewinn."

Dass die Verletzung des Abwehrchefs keinesfalls auf die leichte Schulter genommen werde, betont Kohfeldt dabei ebenso: "Wir werden nullkommanull Risiko eingehen. Das ist etwas ganz anderes als bei einer Muskel- oder Bänderverletzung. Bei einer Kopfverletzung gibt es keinerlei Abwägung." Vogt jedoch habe "alle Tests durchlaufen, die vorgeschrieben und notwendig sind, zudem noch einige spezielle Tests darüber hinaus. Sie sind alle gut verlaufen."

Bartels kehrt wohl in den Kader zurück

Absolviert Vogt auch das Abschlusstraining mit der Mannschaft am Samstag beschwerdefrei, steht seinem Startelfeinsatz nichts mehr im Wege. Bis auf den gelb-rot-gesperrten Niklas Moisander wären dann alle Profis an Bord, die auch beim 1:0 in Düsseldorf zum Aufgebot zählten. Zudem dürfte Angreifer Fin Bartels nach überstandenen Muskelproblemen in den Kader zurückkehren. Kohfeldt: "Das ist sehr wahrscheinlich. Fin wäre zwar kein Kandidat von Anfang an, aber für eine halbe Stunde in Betracht zu ziehen."

Thiemo Müller

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