Bundesliga

Werder Bremens Leonardo Bittencourt beißt auf die Zähne

Werders Mittelfeldmann trifft auf die alten Kollegen

Bremens Bittencourt beißt auf die Zähne

Leonardo Bittencourt

Beißt aktuell auf die Zähne: Bremens Leonardo Bittencourt. imago images

Beim 1:0 in Düsseldorf stand Bittencourt bis zur 80. Minute auf dem Feld, ehe Benjamin Goller für ihn ins Spiel kam. Der Sommerneuzugang aus Hoffenheim hatte alles gegeben, trotz leichter Probleme am Fuß gespielt. Eine Sprunggelenksverletzung, die er sich im Winter-Trainingslager zuzog, macht ihm immer noch Probleme. Nach der Partie bei der Fortuna wachte der 26-Jährige am nächsten Morgen mit einem dicken Fuß auf. "Das ist eine Sache, die werde ich noch eine Weile mit mir herumtragen müssen. Nach Belastung ist es immer ein bisschen schwieriger", sagte Bittencourt bei einer Medienrunde am Donnerstag.

Doch der Mittelfeldmann machte auch klar: "Ich bin in guten Händen, dass wir mich immer so hinkriegen, dass ich am Wochenende meine Leistung bestmöglich abrufen kann. Schön ist das nicht, aber in der jetzigen Phase muss man auch mal auf die Zähne beißen." Die Nummer 10 der Bremer räumt natürlich ein, dass es vielleicht besser wäre, erst einmal komplett auszusetzen, nur gibt das eben die aktuelle Lage der Bremer nicht her. "Solange ich das mit den Schmerzen aushalten kann, ist das für mich kein Problem", versichert Bittencourt. "Ich bin sowieso der Typ, der eher über den Schmerz hinweggeht. Ich muss da einfach durch. Ich hoffe, dass es in der Zeit mit der Belastung verheilt. Solange kein größeres Risiko besteht, werde ich für die Mannschaft da sein."

Aktuell muss der 26-Jährige dosiert trainieren, dass man den Fuß nicht überstrapaziert und Bittencourt am Sonntag einsatzfähig ist. Am Donnerstag trainierte der Mittelfeldmann mit und durfte sich über Rückkehrer Florian Kohfeldt freuen. Der Trainer musste zuletzt wegen einer Fußverletzung pausieren, war jedoch in Düsseldorf dabei.

Bittencourt trifft auf seinen Stammverein

Bei der Fortuna sah der Coach auch den ersten Sieg seines Teams im neuen Jahr. "Das war sehr wichtig, wir haben einen direkten Konkurrenten geschlagen. Wir haben in der Vorbereitung viel miteinander geredet, die Reaktion in Düsseldorf war sehr gut. Aber es war nur ein kleiner Schritt", weiß Bittencourt. Den nächsten Schritt will der SVW am Sonntag (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de) zu Hause gegen Hoffenheim machen. Für Bittencourt ein besonderes Spiel, denn im Sommer wurde er von der TSG nach Bremen verliehen. "Ich erwarte ein schwieriges Spiel, Hoffenheim ist individuell sehr stark. Aber wir spielen zu Hause und wollen jetzt nachlegen. Wir dürfen uns nicht auf den drei Punkten ausruhen", macht der Mittelfeldspieler klar.

mst

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