2. Bundesliga

Hamburger SV: Krise? Trainer Dieter Hecking spürt keinen Druck

Hamburger SV mit zwei Niederlagen in Serie

Krise? Hecking strahlt Ruhe aus und spürt keinen Druck

Dieter Hecking

Zwei Niederlagen in Folge mit dem Hamburger SV: Dieter Hecking. imago images

Der Hamburger SV verlor zuletzt zweimal in Serie. Natürlich kommen in so einer Stadt mit so einer hohen Erwartungshaltung sofort die Fragen nach einer Krise auf. "Das interessiert mich nicht. Ich verstehe die Fragen, aber das sind Dinge, die ich nicht beeinflussen kann. Der Fokus liegt immer auf dem nächsten Spiel", moderierte Hecking die Frage nach einer Krise ganz souverän ab. "Wichtig ist, dass man die richtigen Schlüsse aus den Niederlagen zieht."

Aber auch dem Coach dürfte bewusst sein, dass nach zwei Pleiten der Gastauftritt am Sonntag in Sandhausen (13.30 Uhr, LIVE! bei kicker) nicht ganz unwichtig ist. Von Druck oder dergleichen will er trotzdem nichts wissen. "Das begleitet mich jedes Wochenende, dass du Druck hast. Es ist immer die Frage, wie lässt du den Druck an dich ran. Dafür bin ich wirklich zu lange dabei, dass ich mich von zwei Niederlagen aus der Ruhe bringen lasse. Die Ausgangssituation ist nach wie vor gut. Wir hätten sie deutlich besser haben können, das haben wir verpasst", sagte Hecking.

Kehrt Hinterseer in die Startelf zurück

Die Ausgangslage ist folgende: Der HSV steht mit 29 Punkten auf Platz zwei und hat vier Zähler Rückstand auf Spitzenreiter Bielefeld. Der Dritte aus Stuttgart hat exakt dieselbe Punktzahl wie die Nordlichter. "Es wäre schön, wenn wir mal wieder in Führung gehen würden, das würde vieles erleichtern", äußerte Hecking einen Wunsch für Sonntag und sagte dann zu Gegner Sandhausen: "Das ist eine gute Zweiligamannschaft, das sieht man auch an den Ergebnissen aus den letzten Wochen. Ich erwarte einen hochmotivierten Gegner." Dabei könnte Lukas Hinterseer in die Startelf zurückkehren. Der Angreifer war zuletzt leicht angeschlagen und kam von der Bank, hat nun aber keine Beschwerden mehr.

mst