Bundesliga

Mateta: "Ich fühle mich gut und bereit"

Mainzer Topstürmer will am liebsten sofort loslegen

Mateta: "Ich fühle mich gut und bereit"

Jean-Philippe Mateta

Will wieder durchstarten: Jean-Philippe Mateta. imago images

"Der Trainer hat mir gesagt, ich soll ruhig bleiben", berichtete Mateta bei seinem ersten öffentlichen Auftritt nach seiner Knie-OP im Juli am heutigen Mittwoch. Nach der Vormittagseinheit stellte sich der 22-Jährige samt Dolmetscher den Medien. Achim Beierlorzer hatte bereits in den zurückliegenden Tagen gespürt, dass es dem Topstürmer nicht schnell gehen kann. "Ich habe ihm gesagt, er soll langsam machen, aber langsam mag er nicht", erklärte der Cheftrainer mit einem Augenzwinkern.

Seit Dienstag ist der Franzose nahezu voll im Mannschaftstraining, nachdem er sich in den Einheiten der vergangenen Woche kontinuierlich gesteigert hatte. "Ich fühle mich gut und bereit", betonte die Mainzer Nummer 9, die in der vergangenen Saison 14 Bundesligatore schoss. Nach einem Meniskusriss in der Sommervorbereitung hat er 2019/20 noch kein Spiel bestreiten können und brennt auf sein Comeback. Die lange Reha hat er bewusst in Mainz durchgezogen, weil er in der Nähe der Mannschaft sein wollte.

An dem Sonntag als die Trennung von Trainer Sandro Schwarz bekanntgegeben wurde, war er allerdings nicht am Bruchweg. "Die Nachricht hat mich hart getroffen", erinnert er sich. Mit dem neuen Trainer Achim Beierlorzer hat er bereits zahlreiche Gespräche geführt: "Er ist sehr kommunikativ."

Michael Ebert