Hamburgs Matchwinner ist nur Teilzeitkraft und braucht Rhythmus

Hecking ist sicher: Kinsombis Zeit kommt noch

David Kinsombi (l.)

Der Joker hat gestochen: David Kinsombi (l.) empfängt die Glückwünsche seiner Teamkollegen. imago images

Der 23-Jährige hatte die komplette erste Jahreshälfte wegen eines Schienbeinbruchs verpasst, wegen eines Muskelfaserrisses dann auch weite Teile der Sommervorbereitung beim neuen Klub. Für Dieter Hecking ist es ganz normal, dass er nun auf der Suche nach dem Rhythmus und trotz Personalnot auch immer mal wieder nur Joker ist.

"Besserer Kinsombi" nach der Wintervorbereitung

"Das", sagt der Coach, "war so zu erwarten. Es ist ganz klar, dass ihm noch etwas fehlt. Das ist auch an seinen Daten ablesbar." Es wird sich aber seiner Meinung nach ändern: "Wenn wir die Wintervorbereitung abgeschlossen haben und David nochmal drei, vier Wochen in die Vollen gehen kann, werden wir einen besseren Kinsombi erleben."

Bis dahin will Kinsombi weiter vereinzelt Ausrufezeichen setzen. In Wiesbaden hatte sein Führungstor letztlich nur zu einem Punkt gelangt, an diesem Wochenende nun traf er zum Dreier und zur Tabellenführung. Der Matchwinner sagt: "Schön, dass ich dazu beitragen konnte."

Geht es nach seinem Trainer, wird sein Beitrag im neuen Jahr noch bedeutungsvoller ausfallen.

Sebastian Wolff