Bundesliga

Mainz: Herrlich bleibt heißer Kandidat, Dardai stand nicht auf der Liste

Mainz: Wird für Schröder Gladbach wieder ein Thema?

Herrlich bleibt heißer Kandidat, Dardai stand nicht auf der Liste

Heiko Herrlich

Wiedersehen mit Rouven Schröder? Heiko Herrlich ist weiterhin Mainzer Trainerkandidat. imago images

Entgegen Meldungen anderer Medien, ist Herrlich nach wie vor ein heißer Kandidat für den Cheftrainerposten beim 1. FSV Mainz 05, wie der kicker bereits am Montag berichtet hatte. Neben der fachlichen Kompetenz brächte der 47-Jährige gleich zwei Vorteile mit: Er kennt Sportvorstand Rouven Schröder aus der gemeinsamen Zeit beim VfL Bochum - und beide schätzen sich.

Dardai kann Mainz gar nicht abgesagt haben

In der Saison 2009/10 war Bochum Herrlichs erste Station als Bundesligacheftrainer, Schröder fungierte in der zweiten Mannschaft als Co-Trainer von Nicolas Michaty. Darüber hinaus hat Herrlich im Sommer 2019 einen Großteil des Sommertrainingslagers in Grassau am Chiemsee beobachtet, er kennt die Mannschaft also vergleichsweise gut.

Während vieles auf den Ex-Leverkusener hindeutet, hat sich die Spur zu Pal Dardai zerschlagen. Nach kicker-Informationen haben die Mainzer keine Gespräche mit dem Ex-Berliner geführt und hatten auch keinen Kontakt aufgenommen, was in der Hauptstadt und in Köln kolportiert wurde, wo der Ungar mit dem FC gesprochen hat. Insofern kann Dardai Mainz auch nicht abgesagt haben, wie berichtet wurde.

Wie lange duldet Schröder die Einmischung durch den Aufsichtsrat?

Für ein Rumoren in der Mainzer Führungsetage sorgt der Druck des Aufsichtsrats, den das Kontrollgremium nach der 2:3-Niederlage gegen Union Berlin nach kicker-Recherchen auf Schröder ausgeübt hat. Was zum Handeln des 44-Jährigen Sportvorstands in der Trainerfrage beigetragen hat. Schröder hatte sich bereits im Frühjahr 2018 gegen die Kritik aus dem Aufsichtsrat an der Arbeit von Schwarz in dessen erster Bundesligasaison zur Wehr setzen müssen.

Die erneute Einmischung wirft die Frage auf, wie lange der Sportchef die Intervention noch erduldet. 2018 war Schröder vom Hamburger SV umworben worden, im vergangenen Sommer von Borussia Mönchengladbach. Eine Aufgabe an der Seite von Max Eberl konnte sich der Mainzer gut vorstellen, gegen einen Abschied sprach sein laufender Vertrag bis 2022 sowie die Verbindung zu Schwarz, der ihn bat zu bleiben. Nun ist Schwarz weg. Das Arbeitspapier sollte kein Hindernis sein, sofern die Weichen für einen Wechsel auf dem Posten des Sportvorstands frühzeitig gestellt werden. Borussia Mönchengladbach kann für Schröder wieder zum Thema werden...

Michael Ebert/Benni Hofmann

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