Erneut sieglose Bremer hadern mit der Chancenverwertung

Bittencourt: "Berlin hat nichts für dieses Spiel getan"

Leonardo Bittencourt

Unzufrieden mit dem Remis: Bremens Leonardo Bittencourt. imago images

"Berlin hat meiner Meinung nach so gut wie gar nichts für dieses Spiel gemacht, speziell in der ersten Hälfte. Wir haben einfach den Sack nicht zugemacht. Wenn du das 2:0 machst, ist das Spiel vorbei", haderte Bittencourt nach der Partie bei "Sky". "Dann war es klar, dass sie irgendwie einen Konter durchkriegen. Wenn du die Null nicht hälst, dann holst du heute leider nur einen Punkt, das ist zu wenig."

Die Werderaner gingen durch ein frühes Tor von Josh Sargent in Führung, verpassten es aber dann, nachzulegen. Speziell nach der Pause waren die Bremer am Drücker, ließen allerdings einige Chancen aus. "Wir haben es einfach nicht zu Ende gespielt. Chancen hatten wir zwar nicht solche, die jetzt drin sein müssen. Aber eine von denen musst du trotzdem machen. Weil Berlin nichts für das Spiel getan hat und dann hier einen Punkt mitnimmt", ärgerte sich Bittencourt. "Wir haben heute den letzten Ball nicht konsequent genug gespielt. Berlin hat es eng gemacht, hinten nur verteidigt. Klar fehlen uns ein paar Jungs, die einen Torriecher haben. Aber die, die heute auf dem Platz standen, hätten es richten müssen."

Für Werder war es bereits das dritte Remis in Serie, die europäischen Plätze, die der Verein als Ziel ausgab, sind schon etwas weg. "Wir treten gerade ein bisschen auf der Stelle, sind jetzt drei Spiele ungeschlagen und haben nur drei Punkte geholt. Das ist zu wenig, gerade zu Hause musst du Berlin schlagen", machte Bittencourt klar. Und Maxi Eggestein ergänzte: "Heute wäre es möglich gewesen, Hertha zu schlagen. Ich finde, sie haben kein gutes Spiel gemacht. Zu Hause müssen wir dann die drei Punkte holen, wenn wir unser Saisonziel erreichen wollen."

mst