SVWW gewinnt Förderspiel mit 3:2

Bei besonderem Test: Shipnoski und Knöll empfehlen sich

Nicklas Shipnoski

Erzielte zwei Tore beim Test: Nicklas Shipnoski. imago images

Ein etwas ungewöhnliches Testspiel stand am Dienstagabend für den Zweitligisten SV Wehen Wiesbaden auf dem Programm: Bei einem sogenannten "Förderspiel" setzte sich der Kader der Hessen aus Spielern der Zweitligamannschaft sowie Akteuren der U 19 und U 17 zusammen.

Beginnen durften den Test gegen Hadamar aber elf Profis. Wiesbadens Coach Rüdiger Rehm gewährte in den ersten 45 Minuten vor allem den Spielern Spielpraxis, die im bisherigen Saisonverlauf eher weniger zum Zug gekommen waren.

Shipnoski und Knöll sorgen für klare Verhältnisse

Bereits nach sechs Minuten erzielte Törles Knöll, Neuzugang aus Nürnberg und bislang erst zweimal in der Liga eingewechselt, das 1:0 (6.). Auch in der Folge sollten die Kräfteverhältnisse klar verteilt sein: Nicklas Shipnoski erhöhte zunächst auf 2:0 (12.) und schnürte nur neun Minuten später den Doppelpack (21.). Somit ging es mit einem 3:0 für Wiesbaden in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel wechselte Rehm munter durch, es kamen elf frische Spieler in die Partie. Anstelle der Profis bekamen nun die Nachwuchskräfte ihre Bewährungsmöglichkeit. Der Spielverlauf veränderte sich nun fast komplett: Der Fünftligist Hadamar sollte noch einmal auf 2:3 herankommen, für den Ausgleich reichte es am Ende jedoch nicht mehr.

Rehm zeigt sich zufrieden

Wiesbadens Trainer Rehm zeigte sich nach Schlusspfiff zufrieden. "Die Profimannschaft war sehr präsent und hat gut vorgelegt. Bei den U-19-Spielern lief es am Anfang nicht so gut. Das ist ein Lernprozess für die Jungs", wird er auf der Vereinswebsite zitiert. Auch das Gesamtfazit der Länderspielpause fiel positiv aus. "Wir haben gut gearbeitet, der Mannschaft aber auch Ruhepausen zum Durchatmen gegeben."

tow