Stuttgart: Castro und Wamangituka sind fit, Gonzalez fraglich

Walter: "Uns kann keiner ein Bein stellen"

Tim Walter

Schau in erster Linie auf die Seinen: VfB-Coach Tim Walter. Getty Images

Mit 20 Punkten führt Stuttgart die Tabelle souverän an, Gegner Wehen Wiesbaden hat bislang gerade mal vier Zähler gesammelt. Die Erwartungshaltung vor dem Duell am Freitag (18.30 Uhr) ist somit eindeutig. "Erster gegen Letzter. Alle hoffen, das machen sie schon", weiß Walter und fügt hinzu: "Für uns ist es ein Stresstest, das auch umzusetzen."

"Wollen bestätigen, dass wir zu Recht da oben stehen"

Nach vier Siegen in Folge geht Stuttgart mit breiter Brust ins nächste Heimspiel. "Uns kann keiner ein Bein stellen, das mal vorneweg", betont Walter. Was er damit meint: Es liegt am VfB, wie das Spiel läuft und ausgeht. "Die Möglichkeit besteht immer, dass man scheitern kann. Wenn du nicht von dem überzeugt bist, was du machst, kannst du immer scheitern", sagt der Trainer. Diese Gefahr sieht er aktuell aber nicht: "Die Jungs gehen die Aufgabe nicht zaghaft oder von oben herab an. Sie sind fokussiert und freuen sich. Wir wollen bestätigen, dass wir zu Recht da oben stehen."

Gegen den SVWW hat der VfB wieder ein paar personelle Optionen mehr als zuletzt beim 1:0 in Bielefeld. Silas Wamangituka und Gonzalo Castro sind nach überstandenen Blessuren wieder einsatzfähig. Auch Hamadi Al Ghaddioui, der am Montag im Training umgeknickt war, kann spielen. Philipp Klement (Sprunggelenkprobleme) und Tanguy Coulibaly (Oberschenkelblessur) fallen hingegen weiter aus.

"Er war dabei, um Angst und Schrecken zu verbreiten"

Ein Fragezeichen steht noch hinter Nicolas Gonzalez. Der Stürmer, der gegen Fürth einen heftigen Schlag abbekommen hatte, zählte in Bielefeld zwar zum Kader, sei aber gar nicht einsatzfähig gewesen, wie Walter nun verriet: "Nicolas hätte nicht spielen können. Er war einfach so dabei, um Angst und Schrecken zu verbreiten." Inzwischen kann Gonzalez wieder locker laufen. Ob es für Freitag reicht, ist aber offen. Walter verrät nur so viel: "Wenn er diesmal auf der Bank ist, kann er auch spielen."

David Bernreuther