Von den Mainzer Abgängen ist nur noch der Italiener ohne Klub

Bussmann findet neuen Klub, Donati in Gesprächen

Giulio Donati und Gaetan Bussmann (r.)

Waren mehrere Jahre Mainzer: Giulio Donati und Gaetan Bussmann (r.). imago images

Das Schicksal von Bussmann (28) und Donati (29) zeigt, wie schwer es ist, trotz Bundesligavergangenheit in diesem Alter einen neuen Verein zu finden, auch wenn man ablösefrei ist. Beim Zweitliga-13. EA Guingamp erhielt Linksverteidiger Bussmann auch lediglich einen Einjahresvertrag, was nicht unbedingt das ist, was sich der Familienvater, der im Sommer mit Frau und Kind in die Vogesen zurückgekehrt war, vorgestellt hatte. Nach dem Ende des Transferfensters, wenn nur noch vereinslose Spieler verpflichtet werden dürfen, wurde Bussmann in der Bretagne fündig. Der frühere Junioren-Nationalspieler war 2015 vom FC Metz nach Mainz gekommen.

Ein halbes Jahr später war Donati von Leverkusen nach Mainz gewechselt und dort sofort zum Stammspieler auf der Rechtsverteidigerposition aufgestiegen. 2018/19 war er zunächst nur Reservist, kämpfte sich jedoch wieder ins Team und kam am Ende immerhin auf 23 Einsätze (19 benotete Spiele). Im Sommer 2019 kehrte der 29-Jährige mit seiner Familie nach Italien zurück. Auf kicker-Nachfrage sagt er: "Ich befinde mich in Gesprächen mit einem Verein und hoffe, dass ich bald unterschreiben werde."

Donati ist der letzte Mainzer mit einem ausgelaufenen Vertrag, der noch ohne neuen Arbeitgeber ist. Der dänische Stürmer Emil Berggreen schloss sich dem FC Twente Enschede an, bei dem er bisher nur zwei Kurzeinsätze hatte. Der zuvor verliehene José Rodriguez (24) löste seinen Vertrag beim FSV auf und kehrte zum FC Malaga zurück. René Adler (34) und Niko Bungert (32) haben ihre Karriere als Fußballprofi beendet.

Michael Ebert

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