Fokus auf das Rückspiel gegen Straßburg gefordert

Trapp: "Gefühlt haben wir das Spiel dominiert"

Kevin Trapp

Die Niederlage in Leipzig stieß ihm sauer auf: Kevin Trapp. imago images

"Gefühlt haben wir das Spiel dominiert", blickte Trapp nur wenige Augenblicke nach Spielende auf die Partie zurück und brachte den Grund der Niederlage letztlich genau auf den Punkt: "Leipzig hat dreimal aufs Tor geschossen, zwei waren drin."

In der Tat hatten die Hessen optisch über das gesamte Spiel hinweg mit den favorisierten Leipzigern mitgehalten, hatten gar mehr Ballbesitz (56 Prozent). Nur fiel halt auch auf, dass gerade im finalen Drittel der Schuh drückte. Immer wieder wurde entweder die falsche Entscheidung getroffen oder der letzte Pass kam nicht an. Das führte schlussendlich dazu, dass die Frankfurter aus ihrer Feldüberlegenheit nicht wirklich Kapital schlagen konnten und kaum hochprozentige Chancen hatten.

Ganz im Gegensatz zu RB, das vor dem Tor effizient war, aber auch Glück hatte, wie Trapp feststellte. So hatte ihm Hasebe vor dem 0:1 von Werner den Blick versperrt, während er bei Poulsens fulminantem Treffer zum 0:2 die Beine nicht rechtzeitig zubekam. Es war "Pech dabei", meinte der 29-Jährige: "Es ist natürlich schade, weil wir am Ende das Tor machen. Wir wollten was mitnehmen und wir haben die Qualität."

Die Zeit rückgängig machen kann aber auch Trapp nicht, sodass der Eintracht jetzt nichts Anderes übrigbleibt, als "das Spiel schnell aus den Beinen zu kriegen", wie der Torhüter betonte - und das nicht ohne Grund. "Weil wir ein extrem wichtiges Spiel vor uns haben. Es geht um Europa und darauf müssen wir uns konzentrieren."

"Da fiebern wir alle entgegen und hoffen auf ein volles Stadion", sagte Trapp mit Blick auf das Rückspiel gegen Racing Straßburg am Donnerstag (20.30 Uhr).

drm

Bilder zur Partie RB Leipzig - Eintracht Frankfurt