Münchner stellen ihren neuen Superstar vor

Coutinhos Trikot: Bayern fragte Robben um Erlaubnis

Coutinho

In München vorgestellt: Coutinho.

Der Presseraum in der Allianz Arena war gut gefüllt an diesem Montag, um 14 Uhr, als der FC Bayern seinen neuen Superstar Philippe Coutinho vorgestellt hat. Rund 70 Journalisten und die gesamte Führungsetage der Münchner waren gekommen: Der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge und Sportdirektor Hasan Salihamidzic begleiteten den Neuzugang auf das Podium, Präsident Uli Hoeneß nahm in erster Reihe Platz. Allein diese Präsenz zeigt den - internen - Stellenwert dieses Spielers, der dem Verein künftig eine "spektakuläre Note" geben solle, wie Salihamidzic sagte.

Nicht weniger erwarten die Verantwortlichen. Von diesem Druck aber fürchte sich der 27-Jährige nicht, und doch wisse er um die "große Verantwortung", wie Coutinho sagt, "ich weiß, dass viel auf mir lastet."

Gerade auch wegen der Rückennummer 10, die bis vor wenigen Monaten noch Arjen Robben getragen hatte. "Er ist eine große Referenz im Fußball - auch für mich", schwärmt der Brasilianer, der schon beim Gespräch am Mittwoch, als Rummenigge und Salihamidzic in Barcelona waren, dieses Trikot präsentiert bekam.

Robben wünscht alles Gute

Nachdem die Verhandlungen dann gut verliefen und sich Coutinho pro Bayern entschied, erkundigte sich Salihamidzic beim Niederländer. "Hasan hatte heute ein Gespräch mit Robben", erklärte der Vorstandsvorsitzende. Ursprünglich wollten die Münchner die Nummern 7 und 10 in dieser Saison aus Dankbarkeit gegenüber Franck Ribery und Robben nicht vergeben. Aber mit dieser Nummer "wollen wir den Fans zeigen, welche Wertigkeit dieser Transfer hat", so Rummenigge. Robben habe sofort sein Okay gegeben und "überhaupt kein Problem" damit - im Gegenteil: "Er wünscht alles Gute."

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Georg Holzner

kicker.tv Hintergrund

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