Bayern-Profi mit "Pokerface" wegen Sané

Goretzka über BVB: "Fand es letztes Jahr schon ein bisschen albern"

Leon Goretzka (r.) im Zweikampf mit Julian Weigl

Enger Zweikampf - auch in der Meisterschaft? Leon Goretzka (r.) und Julian Weigl. imago images

Borussia Dortmund will dieses Jahr Meister werden, und anders als in der Vorsaison formulieren Spieler und Verantwortliche dieses Ziel vor der anstehenden Spielzeit auch offensiv. Hat das Folgen für den FC Bayern?

"Ich glaube nicht, dass sich da was für uns ändert", sagt Leon Goretzka. "Ich finde es ehrlich gesagt gut. Ich fand es letztes Jahr schon ein bisschen albern, mit neun Punkten Vorsprung immer noch nicht davon zu sprechen, dass sie Meister werden wollen." Die Bayern holten den Rückstand noch auf und überließen dem BVB nur die Vizemeisterschaft.

"Aber ich glaube", so Goretzka weiter, "mit dem Kader, den sie jetzt haben, sind die Ansprüche gerechtfertigt. Und trotzdem hat mir auch gefallen, dass gesagt wurde, dass die Meisterschaft nur über Bayern geht." Denn das sehen er und seine Teamkollegen genauso: "Wir sind Titelverteidiger und werden natürlich alles dafür tun, das zu bestätigen."

Sané? Goretzka will "keine WhatsApp-Verläufe preisgeben"

Ob Leroy Sané schon bald dabei hilft, bleibt offen, immer noch gibt es nichts Offizielles - weder zu seinem sich anbahnenden Wechsel nach München noch zu seiner Knieverletzung, die er sich am Sonntag zugezogen hatte. Sein Grinsen wollte Goretzka beim Trainingslager-Auftakt am Tegernsee nicht als positives Zeichen in der Thematik werten lassen: "Das ist mein Pokerface", meinte der Ex-Schalker, der sich wie auch schon in der fünften Schulklasse mit seinem "alten Freund" Sané austauscht. "Aber ich bitte um Verständnis, dass ich da keine WhatsApp-Verläufe preisgeben werde."

jpe

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