Beteiligung am Weiterverkauf von Schulz und Sow

Fünf Millionen Euro! Dicker Nachschlag für Gladbach

Djibril Sow

Einst für Gladbach im Einsatz: Djibril Sow.

Der etwas größere Anteil entfällt dabei sogar auf Sow, dessen Wechsel von Young Boys Bern zu Eintracht Frankfurt am Donnerstag offiziell wurde. Hinsichtlich der Ablösesumme ist von einem Sockelbetrag im Bereich von neun bis zehn Millionen Euro die Rede. Zusätzlich wurden auch Bonuszahlungen vereinbart, die sich nach Informationen aus der Schweiz auf vier Millionen Euro belaufen und einfach zu erreichen sein sollen. Der kicker weiß: Gladbach ist immer mit an Bord und partizipiert auch an sämtlichen Bonuszahlungen, die in der Zukunft anfallen.

Sow wechselte im Sommer 2017 von der Borussia nach Bern. Damals fiel die Ablösesumme für das Schweizer Mittelfeldtalent mit 1,5 Millionen Euro vergleichsweise gering aus. Dafür aber ließen sich die Borussen eine umso höhere prozentuale Beteiligung bei einem Weiterverkauf zusichern. Das zahlt sich jetzt aus. Sows Karriere nahm in den vergangenen zwei Jahren richtig auf Fahrt auf, er schaffte den Sprung in die Nationalmannschaft und entwickelte sich zu einem europaweit begehrten Profi.

Für noch mehr Geld ist Nationalspieler Nico Schulz (verließ die Fohlen ebenfalls 2017) in diesem Sommer gewechselt. Borussia Dortmund zahlt 25 Millionen Euro an die TSG Hoffenheim, und auch bei diesem Transfer verdient Gladbach ordentlich mit. In Summe dürfen sich die Borussen über einen satten 5-Millionen-Euro-Nachschlag alleine durch die Transfers von Schulz und Sow freuen.

Jan Lustig