18:03 - 32. Spielminute

Tor 1:0
F. Heller
Rechtsschuss
Aue

18:33 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Saarbrücken)
Halet
für Laping
Saarbrücken

18:38 - 51. Spielminute

Spielerwechsel (Saarbrücken)
Thiebaut
für Nsaliwa
Saarbrücken

18:41 - 54. Spielminute

Gelb-Rote Karte
Amri
Saarbrücken

18:51 - 64. Spielminute

Spielerwechsel (Aue)
Jungwirth
für Demir
Aue

18:52 - 65. Spielminute

Tor 2:0
Juskowiak
Kopfball
Vorbereitung F. Heller
Aue

19:03 - 76. Spielminute

Spielerwechsel (Saarbrücken)
Buljan
für Hagner
Saarbrücken

19:10 - 83. Spielminute

Spielerwechsel (Aue)
N. Loose
für Mikolajczak
Aue

19:14 - 87. Spielminute

Spielerwechsel (Aue)
Nagorny
für Juskowiak
Aue

AUE

SBR

2. Bundesliga

Heller trifft und legt auf

6. Spieltag: Erzgebirge Aue - 1. FC Saarbrücken 2:0 (1:0)

Heller trifft und legt auf

Aues Coach Gerd Schädlich baute die Anfangsformation nach dem 1:1 in Unterhaching auf einer Position um: Für Mittelfeldspieler Jungwirth rutschte Mikolajczak rein.

Saarbrückens Trainer Rudi Bommer indes stellte nach dem 1:1 gegen Burghausen dreifach um: Für Adiele verteidigte Nsaliwa, Laping ersetzte den bisher einzigen FCS-Torschützen Hadji und Bencik kam als einzige Spitze zum Zug für Thiebaut.


Der 6. Spieltag im Überblick


Vom Anpfiff weg stand die Bommer-Elf gehörig unter Druck. Fast im Minutentakt mussten die Saarländer Chancen über sich ergehen lassen. Besonders turbulent ging es in der zehnten Minute zu, als die FCS-Akteure Rozgonyi und Demai für den bereits geschlagenen Keeper Ziegler auf der Linie retten mussten.

IIn diesem Stile ging es bis zur 29. Minute weiter. Heller, Aues Neuzugang aus Fürth, hatte in der 21. Minute doppeltes Pech, als er über rechts in den Strafraum eindrang und erst die Latte traf und beim Nachschuss um Zentimeter vorbeizielte. Als die Zuschauer sekündlich auf den Führungstreffer der Auer warteten, sprintete Saarbrückens Mittelfeldspieler Hagner in eine Abwehrlücke der Sachsen, nahm den Ball reflexartig mit der Hand mit und steuerte alleine auf das Tor von Keeper Bobel zu. Doch dann versagten dem Ex-Bundesligaspieler die Nerven, der Schlussmann parierte den Schuss aus 15 Metern ohne Mühe.

Aue zeigte sich jedoch durch diese Aktion keineswegs geschockt und spielte munter weiter nach vorne: Vor allem Heller zeigte sich enorm spielfreudig und erzielte in der 32. Minute den hochverdienten Führungstreffer. Vorausgegangen war eine Ecke von Mikolajczak, die Adiele etwas unglücklich zum Ex-Fürther verlängerte. Heller ließ sich nicht lange bitten, stoppte die Kugel 14 Meter vor dem Tor einmal und drosch sie dann knallhart in die Maschen. Bis zur Halbzeit machten die Auer nicht mehr so viel Druck, kontrollierten die Saarländer aber weiter nach Belieben.

Die Bommer-Elf kam schwungvoll aus der Kabine und Thiebaut prüfte Aues Schlussmann Bobel, doch wurden ihre Hoffnungen auf den Punktgewinn in der 55. Minute arg geschmälert, als Amri etwas übermotiviert den Zweikampf an der Eckfahne gegen Dostalek bestritt und von Schiedsrichter Seemann die Ampelkarte unter die Nase gehalten bekam. Allerdings verkrampften die Auer in Überzahl zusehends, auch weil sie die Vielzahl an Chancen im ersten Abschnitt nicht zu einem beruhigenden Vorsprung ummünzen konnten.

Doch als die Saarländer ein wenig aufkamen, schlug Aue das zweite Mal zu. Erneut war es Heller, der sich auf rechts durchtankte und zentimetergenau auf Juskowiak flankte. Der Pole stieg in der Mitte hoch und köpft das Leder ins lange Eck - Keeper Ziegler war ohne Chance.

Tore und Karten

1:0 F. Heller (32', Rechtsschuss)

2:0 Juskowiak (65', Kopfball, F. Heller)

Aue

Bobel 2,5 - Kos 3, Emmerich 3, Liebers 3,5 - F. Heller 2 , S. Günther 3,5, Mikolajczak 4 , Dostalek 3,5 - Klinka 2,5, Juskowiak 4 , Demir 5

Saarbrücken

Marc Ziegler 4 - Demai 5, Haastrup 5, Adiele 5, Laping 5,5 - Nsaliwa 5,5 , Rozgonyi 3,5, Nehrbauer 4,5 , Hagner 4 , Amri 5 - Bencik 5

Schiedsrichter-Team

Marc Seemann Essen

3,5
Spielinfo

Stadion

Erzgebirgsstadion

Zuschauer

9.700

Mit dem zweiten Treffer war die Partie zu Gunsten des FC Erzgebirge entschieden. Die Schädlich-Elf fuhr einen hochverdienten Heimsieg ein und schickt Saarbrücken noch tiefer ins Tal der Tränen. Die Saarländer bleiben sieglos am Tabellenende stehen und haben mittlerweile bei nur einem Zähler ein Torverhältnis von 1:19 zu beklagen.