Bundesliga

Hasenhüttl freut sich auf "überschaubare Woche"

Leipzig kann nach gutem Start durchschnaufen

Hasenhüttl freut sich auf "überschaubare Woche"

Ralph Hasenhüttl

Ließ das Auslaufen am Samstag ausfallen: Leipzigs Coach Ralph Hasenhüttl (r. mit Diego Demme). imago

Und auch Trainer Trainer Ralph Hasenhüttl wollte seine Schützlinge nicht bestrafen und raus ins kalte Nass schicken. Stattdessen wurde das Auslaufen kurzfristig gestrichen. "Wir haben heute drei Jungs beim Spielersatztraining und meine Viererkette sitzt auf dem Fahrrad. Der Rest ist weg. Es wird eine überschaubare Woche werden", erklärte der Coach.

Die Nationalspieler der Leipziger, darunter auch die beiden Torschützen Yussuf Poulsen und Emil Forsberg, haben sich bereits in Richtung der jeweiligen Nationalmannschaften verabschiedet. Der Rest vergnügte sich unter anderem beim Tischtennis und darf sich dann über mindestens einen freien Tag freuen.

Dass der Bullenstall derzeit so leer ist, findet Hasenhüttl "nicht schlimm. Wir werden uns nächste Woche damit befassen müssen, wie fit jeder zurück kommt". Auch das auffüllen der Mannschaft mit Jugendspielern wird nicht all zu einfach, denn auch in den U-Mannschaften sind einige Jungbullen für Länderspiele abgestellt. Dennoch will RB im eigenen Trainingszentrum ein Donnerstag ein Testspiel gegen eine tschechische Mannschaft absolvieren.

Kaiser weiß: "Hätte auch in eine andere Richtung gehen können"

Die verbliebenen Spieler sind nach zuletzt vier Spielen in zwei Wochen durchaus froh über die Pause. "Wir können jetzt durchpusten und das sacken lassen", meinte da etwa Compper, der aber auch betonte: "Was aber nicht heißt, dass unser Hunger gestillt sein sollte". Auch Kapitän Dominik Kaiser wollte nicht zu viel Euphorie aufkommen lassen: "Wir freuen uns, über die Situation gerade. Wir wissen auch, dass die letzten Spiele auch in eine andere Richtung hätten gehen können. Dann würde wir jetzt nicht mit zwölf Punkte hier stehen."

Klar ist aber auch: Der Aufsteiger hat Qualität in den eigenen Reihen. Vor allem der ausgeglichen Kader mit den vielen taktischen Optionen ist eine der großen Stärken der Sachen. "Ich glaube im gestrigen Spiel hat am Schluss auch die frischere Mannschaft gewonnen. Wir haben viel rotiert. Das ist vielleicht nicht immer verständlich für einen Spieler, der will ja jedes Spiel spielen. Aber unter dem Strich der sinnvollste Weg", sagte Hasenhüttl. Mehr als zwei Wochen können sich die Leipziger jetzt auf den kommenden Gegner, den VfL Wolfsburg, vorbereiten.

Fabian Held