Leipzig holt Youngster für zwölf Millionen Euro

Coup mit Burke: Wie RB die Topklubs nervös machte

Oliver Burke wechselt von Nottingham zu Leipzig.

Nummer sechs für RB: Oliver Burke wechselt von Nottingham zu Leipzig. Getty Images

Burke, der bis 2021 unterschrieb, ist vornehmlich auf der rechten Außenbahn zuhause, kann aber auch auf der linken Bahn eingesetzt werden. Burke ist der sechste Neuzugang der Roten Bullen, wenige Stunden zuvor stieß der brasilianische Defensivspieler Bernardo als Neuzugang zum Bundesliga-Aufsteiger .

Seinen ersten Einsatz für Nottinghams Profiteam absolvierte Rechtsfuß Burke bereits mit 17 Jahren am 19. September 2014 im Ligapokal, der erste Ligaeinsatz folgte am 14. Februar 2015.

Zur Saison 2015/16 rückte der Schotte fest in den Profikader auf und kam unter anderem in 18 Ligapartien (zwei Tore) zum Einsatz. In dieser Spielzeit erkämpfte sich Oliver Burke einen Stammplatz und traf in fünf Ligaspielen viermal, zuletzt an diesem Samstag zum 3:1-Endstand gegen Leeds United.

Am 29. März dieses Jahres feierte das begehrte Talent zudem sein Debüt in Schottlands A-Nationalmannschaft und bestritt beim 1:0-Sieg gegen Italien sein erstes von bislang zwei Länderspielen.

Leipzig macht die Topklubs nervös

"Oliver Burke ist ein herausragendes, erst 19 Jahre altes Talent mit unheimlich viel Potenzial, das nicht umsonst schon Einsätze für die schottische A-Nationalmannschaft absolviert hat", sagte Leipzigs Sportdirektor Ralf Rangnick in einer Mitteilung des Vereins. "Er passt mit seinem hohen Tempo und seiner Spielweise sehr gut zu unserer Philosophie und will bei uns seinen nächsten sportlichen Entwicklungsschritt machen. Dieser Transfer freut uns auch deswegen ganz besonders, weil an ihm mehrere Top-Klubs interessiert waren und wir damit an noch mehr Qualität in der Offensive gewinnen."

In der Tat beobachteten auch Top-Klubs wie der FC Bayern, Arsenal und Tottenham Burke. Nach kicker-Informationen stockten gar mehrere RB-Konkurrenten ihre Angebote noch einmal in schier unmoralische Dimensionen auf, als sie erfuhren, dass Burke mit einem Privatjet zum Medizincheck nach Leipzig abgeflogen war. Doch der Offensivmann ließ sich nicht mehr umstimmen.

bst/oha

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