Bundesliga Analyse

Bundesliga

Furioser Auftakt der Bayer-Elf

Bundesliga, 8.Spieltag, Bayer Leverkusen - SSV Ulm 1846 4:1 (3:0)

Furioser Auftakt der Bayer-Elf

Spieler des Spiels

Bernd Schneider Mittelfeld

1,5
Spielnote

2,5
Tore und Karten

1:0 Zivkovic (12', Kopfball, Beinlich)

2:0 Kirsten (14', Rechtsschuss, Neuville)

3:0 Kirsten (18', Kopfball, Neuville)

4:0 Ponte (67', Rechtsschuss)

4:1 J. Stadler (90', Linksschuss, Gora)

Leverkusen

Matysek 2,5 - Reeb 2,5, Nowotny 2,5 , Zivkovic 2,5 - Ramelow 3, Emerson 2,5, B. Schneider 1,5, Beinlich 3 - Neuville 3 , Kirsten 2 , Zé Roberto 4

Ulm

Laux 3 - Bódog 3, Rui Marques 5,5, J. Stadler 3 , Kinkel 4 - Unsöld 4, O. Otto 4, E. Wise , Pleuler 4,5 , Gora 5 - Zdrilic 5

Schiedsrichter-Team

Lutz Wagner Kriftel

2
Spielinfo

Stadion

BayArena

Zuschauer

22.500 (ausverkauft)

Der Auftrag für die Bayer-Kicker war klar definiert: Wiedergutmachung für die Pokal-Schlappe beim Zweitligisten Waldhof Mannheim. Wie sehr dieses Ansinnen der Elf von Christoph Daum am Herzen lag, konnte man bereits nach 18 Spielminuten am Spielstand ablesen: Leverkusen hatte dreimal zugeschlagen, führte klar mit 3:0 gegen Ulm. Abwehrspieler Boris Zivkovic (12.) leitete mit einem Kopfballtor gleich zu Beginn der Partie die heiße Phase des Spiels ein, die Leverkusens Tor-Garant Ulf Kirsten mit zwei weiteren Erfolgen in der 14. und 18. fortsetzte. Die grandiose Show des Tabellenzweiten deckte schonungslos die Schwächen des Bundesliga-Neulings auf, der bei den Rheinländern eine Lehrstunde erhielt. Besonders bei Standartsituationen sah die Abwehr der Schwaben nicht sehr gut aus. Nach dem furiosen Auftakt schaltete der Champions-League-Teilnehmer einen Gang zurück. Die Folge: Auch Ulm kam zu ersten Chancen, die Adam Matysek jedoch glänzend parierte. Trotz Schongangs in der zweiten Hälfte – Trainer Christoph Daum wechselte den wiedergenesenen Brasilianer Zé Roberto angesichts der hohen Führung zur Pause aus – veränderte sich das Bild der Partie nicht. Das Heimteam schnürte den Gast weiter ein und erspielte sich weitere Chancen. Eine davon verwertete Ponte in der 67. Minute. Nachdem die Begegnung nun endgültig entschieden war, schaltete die Werkself nochmals einen Gang herunter und ermöglichte somit dem enttäuschenden Aufsteiger den Ehrentreffer zum 1:4.