Bundesliga Analyse

Bundesliga 1999/00, 6. Spieltag

Bundesliga, 6. Spieltag: SV Werder Bremen - SSV Ulm 1846 2:2 (1:0)

Ulmer Spatzen stoppen Bremer Höhenflug

Spieler des Spiels

David Zdrilic Sturm

2
Spielnote

3
Tore und Karten

1:0 Baumann (16', Kopfball, Wiedener)

1:1 Zdrilic (60', Kopfball, Pleuler)

1:2 van de Haar (75', Foulelfmeter, Rechtsschuss, Pleuler)

2:2 Maksymov (82', Kopfball, Frings)

Bremen

Rost 3 - Tjikuzu 3,5, Baumann 3,5 , Julio Cesar 4 , Wiedener 3 - Eilts 3 , Wicky 3 , Frings 2,5, M. Bode 3,5 - Pizarro 3, Ailton 4,5

Ulm

Laux 2,5 - Bódog 3 , Rui Marques 3, J. Stadler 3 , Kinkel 4 - O. Otto 3, Scharinger 4, Unsöld 4 , Zdrilic 2 - Pleuler 3, van de Haar 4

Schiedsrichter-Team

Jörg Keßler Höhenkirchen

3,5
Spielinfo

Stadion

Weser-Stadion

Zuschauer

32.106

Neuling SSV Ulm 46 hat den Höhenflug des deutschen Pokalsiegers Werder Bremen gestoppt. Nach zwei Kantersiegen gegen den 1. FC Kaiserslautern (5:0) und beim VfL Wolfsburg (7:2) mussten die Hanseaten gegen den Aufsteiger mit einem 2:2 (1:0)-Unentschieden zufrieden sein. Für die Gäste war es der erste Punkt in einem fremden Bundesliga-Stadion überhaupt. Ein Kopfballtor von David Zdrilic in der 60. sowie ein verwandelter Foulelfmeter von Hans van der Haar eine Viertelstunde vor dem Abpfiff besiegelte die Punkteteilung für die Ulmer, die nach 16 Minuten durch einen Kopfballtreffer des Bremer Abwehrspielers Frank Baumann früh in Rückstand geraten waren. Dem Strafstoß von van der Haar vorausgegangen war eine Notbremse des brasilianischen Oldies Julio Cesar, der für diese Attacke gegen den Ulmer Markus Pleuler zu Recht die Rote Karte sah. In Unterzahl bemühten sich die Platzherren um den Ausgleich und wurden durch ein zweites Tor des eingewechselten Ukrainers Juri Maximow (82.) belohnt. Eine Stunde lang sahen die Gastgeber wie der sichere Sieger aus, eine Vorentscheidung durch das Auslassen vieler hochkarätiger Torgelegenheiten wurde aber verpasst. Auch der zuletzt so hochgelobte Peruaner Claudio Pizarro war nicht so durchschlagkräftig wie in den Vorwochen, hinzu kam Pech im Abschluss. Doch auch die Gäste hatten ihre Möglichkeiten, die beste vergab van der Haar schon in der 51. Minute, als er freistehend nur die Latte traf.